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Stolze (Schul-)Familie: Mit Meline Böhm (5.v.l.) freuen sich (v.l.) Erkko Böhm, Hans-Dieter Franke, Wolfgang Sagmeister (Schulleiter), Pierre Wolff, Jean-Claude Brunet, Elena Böhm, Anton May, Herbert Jank, Claude Trudelle und Birgit Böhm.

Gymnasiastin gewinnt Französischpreis

Meline Böhm holt Ehre nach Schäftlarn

Schäftlarn – Zwei Jahre, zwei Gewinner aus Schäftlarn: Meline Böhm hat den Französischpreis des Katholischen Schulwerks in Bayern gewonnen. 

„Ich freue mich natürlich sehr, aber der Anspruch bei diesem Wettbewerb ist schon sehr hoch“ sagte Meline Böhm aus der Q12 am Gymnasium Schäftlarn. Sie hat etwas Besonderes geschafft: Die Gymnasiastin ist eine von drei Preisträgerinnen im ganzen Freistaat, die den Französisch-Preis des Katholischen Schulwerks in Bayern gewonnen hat. Den nahm sie im Gymnasium Maria Ward in Nürnberg entgegen.

„Das Gymnasium Schäftlarn konnte mit Lea Deckers im Jahr 2014 und Meline Böhm in 2015 bereits zwei Preisträgerinnen bei diesem bayernweiten Wettbewerb unserer 111 katholischen Realschulen und Gymnasien stellen“, sagte Herbert Jank, Vorsitzender der Jury, anerkennend. 

Und so hat’s funktioniert: Alle Bewerber reichen ihre intern bereits mit dem Französischpreis ausgezeichneten Kandidaten beim Katholischen Schulwerk ein, das mit Hilfe der Jury die Preisträger des Katholischen Schulwerks in Bayern auswählt. 

Neben sehr guten Noten über mindestens zwei Schuljahre hinweg sind ein Engagement für die französische Sprache über den Unterricht hinaus entscheidend; zum Beispiel durch die wiederholte Teilnahme an und besondere Leistung bei Projekten der Schule oder des Institut Français, des Katholischen Schulwerk, seiner Partnern in Frankreich oder des bayerischen Kultus-Staatsministeriums. 

Anton May, Schulleiter des gastgebenden Gymnasiums, hob die Verbundenheit Bayerns mit Frankreich hervor und betonte die Betroffenheit der Schulgemeinschaft nach den Attentaten von Paris. Nachdem Jank alle Preisträger vorgestellt hatte, erhielt auch Meline Böhm eine Urkunde und einen Geldbetrag. Sie lieferte in ihrer Rede nochmals den Beweis für ihre perfekte Beherrschung der französischen Sprache. Zum Abschluss unterhielt Hans-Dieter Franke, Schulreferent der Erzdiözese Bamberg, mit einem kabarettistischen Gesang auf Basis des Chansons „Je ne regrette rien".

mm

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