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Vier Tage nach S-Bahn-Unglück: Bergung abgeschlossen - Straßen und Strecke weiter gesperrt

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Von: Patricia Kania, Sabine Hermsdorf-Hiss

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Der bei der Kollision zerstörte vordere Zugteil wurde nach der Bergung mit einem Kran auf der B11 abgestellt.
Der bei der Kollision zerstörte vordere Zugteil wurde nach der Bergung mit einem Kran auf der B11 abgestellt. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Am Montag stießen die beiden S-Bahnen zusammen. Bis Freitagabend dauerten die Bergungsarbeiten. Die letzten Teile wurden nun mit einem Spezialgerät abtransportiert.

Schäftlarn - Auch am Freitag liefen die Bergungsarbeiten nach dem Zugunglück im Landkreis München bis in die Abendstunden auf Hochtouren. Der Zug, der aus Hohenschäftlarn kam, wurde inzwischen Richtung Baierbrunn zurückgezogen. Das Drehgestell wurde bereits auf einen Tieflader verladen, ebenso wie ein Träger der Oberleitung.

Der vordere, zerstörte Zugteil der S-Bahn, die aus Ebenhausen kam, wurde am Donnerstag per Kran geborgen und vorerst auf der B11 abgestellt. Hier soll das 21 Tonnen schwere Wrack nun mit einem speziellen Tieflader aus Regensburg abtransportiert werden. Die restlichen noch auf der Strecke verbliebenen Zugteile wurden aufgegleist und anschließend zurück in den Bahnhof Ebenhausen gezogen.

Ein Speziallastzug hat das Wrack dann weiter abtransportiert.
Ein Speziallastzug hat das Wrack dann weiter abtransportiert. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Nach S-Bahn-Unglück im Landkreis München: Straßen weiterhin gesperrt

Die Straßensperren bleiben mindestens am Wochenende noch bestehen. Durch die Kollision sind Schäden an der Oberleitung sowie an Gleisen, Schwellen und Schotter entstanden. Das genaue Ausmaß der Beschädigungen wird durch Spezialisten der DB begutachtet. Anschließend wird die Instandsetzung geplant.

Ein Speziallastzug soll das Wrack dann weitertransportieren.
Das Drehgestell konnte bereits mit einem Tieflader abtransportiert werden. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Wann ein Bahnbetrieb wieder möglich sein wird, ist noch unklar. Die Strecke bleibt aber mindestens noch die nächste Woche gesperrt, so die Information der Deutschen Bahn. So lange wird der Schienenersatzverkehr zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen aufrechterhalten. Die Busse verkehren in einem festen Fahrplan und sind auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der S7 in Höllriegelskreuth abgestimmt.

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