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Kein Vergnügen für Fußgänger: Der Gehsteig an der B 11 bei Regen. 

Sickerschächte überfordert

B 11 unter Wasser: Bauamt bessert nach im Schäftlarner Feuchtgebiet

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Bei starkem Regen steht die B 11 in Schäftlarn unter Wasser. Für Fußgänger aus dem Gehsteig bedeutet das: Dusch-Gefahr. Weil sich das Bauamt verschätzt hat. 

Schäftlarn – Nach allem anderen, aber nicht nach „Singing in the rain“ ist den Schäftlarnern zumute, wenn sie bei stärkerem Regen den Fußweg der Münchner Straße nutzen. Der Grund: Dort staut sich das Wasser – und zwar so sehr, dass jedes durchfahrende Auto mit meterhohen Fontänen alles duscht, was sich rechts und links der B 11 befindet.

„Wir haben uns deshalb wiederholt in der Vergangenheit an das Staatliche Bauamt Freising mit der Bitte um Abhilfe gewandt“, gibt Bauamtsleiter Stefan Jocher Auskunft. Vor rund drei Jahren, 2016, wurde die Ortsdurchfahrt Hohenschäftlarn zwischen der Forststraße und Ortsausgang Richtung Baierbrunn im Auftrag von Gemeinde und Staatlichem Bauamt Freising ausgebaut. „Dabei wurden auch die Entwässerungsanlagen erneuert“, erklärt Renate Naturski, Sprecherin des Amts.

Die Sickerschächte schlucken zu wenig Wasser

Dennoch: Sobald es stärker regnet, sind Teilstücke der B 11 überflutet. Vor dem Bau fand eine Baugrunduntersuchung statt. „Das geplante Entwässerungskonzept war nach diesen Ergebnissen ausreichend dimensioniert“, so Naturski weiter. Mit berücksichtigt worden seien die durchschnittliche Dauer und Häufigkeit des Regens. „Zur Bemessung der Sickerschächte ist die Versickerrate des anstehenden Bodens eine wesentliche Kenngröße“, erklärt die Sprecherin .

Aber: „Wir gehen aufgrund der Überflutungen davon aus, dass die laut Gutachten zugrunde gelegten Bodenverhältnisse nicht in allen Bereichen der Ortsdurchfahrt vorliegen.“ Im Klartext heißt das: Das Amt hat sich verschätzt. Einige Sickerschächte schlucken nicht so viel Wasser wie erforderlich. Nun sollen die Entwässerungseinrichtungen ertüchtigt werden, um der Wassermengen Herr zu werden. Nötig ist hierfür eine Untersuchung der tiefer liegenden Bodenschichten unterhalb der bereits vorhandenen Schächte. „Anschließend wollen wir die effektivste Lösung erarbeiten“, sagt Naturski. Die dafür notwendigen Bohrmaßnahmen sollen zeitnah durchgeführt werden. „Das weitere Vorgehen“, resümiert die Behördensprecherin, „hängt dann maßgeblich von den gewonnenen Ergebnissen ab.“

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