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Übers Gleisbett stapfen die Fahrgäste zum Bahnübergang, geleitet von der Feuerwehr.

Notarzteinsatz

Aufregung am Montagabend: S-Bahn mit rund 115 Fahrgästen evakuiert

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Eineinhalb Stunden lang saßen rund 115 Fahrgäste einer S7 nach Wolfratshausen nach einem Notarzteinsatz bei Irschenhausen fest. Dann evakuierte die Feuerwehr den Zug.   

Schäftlarn - Am Montag kurz nach 19.30 Uhr kam es zu dem Unglück zwischen Ebenhausen und Icking, rund 200 Meter vor dem Bahnübergang Irschenhausen. Eine Person wurde vom Zug erfasst. Eineinhalb Stunden lang saßen die Fahrgäste in der S-Bahn fest, dann übernahm die Feuerwehr die Evakuierung, berichtet Ebenhausens Kommandant Alexander Kaiser. Die Einsatzzentrale hatte ein Großaufgebot am Unglücksort zusammengezogen, Kräfte der Feuerwehren Ebenhausen, Hohenschäftlarn, Wolfratshausen und Weidach, dazu BRK, Notfallmanagement der Bahn, Polizei und Kriseninterventionsteam. Ein ähnlicher Vorfall hat sich bei der S2 bei Dachau ereignet: Dort waren Fahrgäste für fast zweieinhalb Stunden in einer S-Bahn gestrandet.

Marsch übers Gleisbett zum Bahnübergang

Über Leitern holte die Feuerwehr die Fahrgäste aus dem Zug und geleitete sie übers Gleisbett die rund 200 Meter bis zum Bahnübergang. Dort hatte die Bahn Taxen als Schienenersatzverkehr organisiert.

Nach S-Bahn-Unglück: Bundesstraße 11 gesperrt

Die Bundesstraße 11 war während des Einsatzes gut zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Ortschaften umgeleitet. „Die Evakuierung verlief reibungslos“, sagt Kommandant Kaiser.

In einer S3 bei Olching ist eine Frau (26) auf ihre Zwillingsschwester losgegangen. Ein Mann wollte schlichten, doch auch er wurde zum Opfer. (Merkur.de)

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