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Noch ohne Gehsteig: Der Rodelweg in Ebenhausen

Mehr Verkehr durch Getränkemarkt

Gemeinde plant Bürgersteig für den Rodelweg

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Schäftlarn - Der Tengelmann plant einen Getränkemarkt. Da dann mit Verkehr zu rechnen ist, will die Gemeinde für mehr Sicherheit für Fußgänger am Rodelweg in Ebenhausen sorgen.

Die Verbesserung der Verkehrssituation am Rodelweg in Ebenhausen war Thema im Bau-, Planungs-und Umweltausschuss in Schäftlarn. Der hier ansässige Tengelmann möchte sich um einen Getränkemarkt vergrößern. Bereits im März 2015 stellte Jochen Dittmar von der BVG-Verwaltung eine formlose Anfrage. Derzeit hat der Einkaufsmarkt eine Verkaufsfläche von 699 Quadratmetern, mit der Erweiterung würden 500 Quadratmeter dazukommen – aber damit auch mehr Liefer- und Kundenverkehr. 

Im September entschied der Gemeinderat, durch eine Änderung des Bebauungsplanes dem Vorhaben keine Steine in den Weg zu legen, beauftragte aber gleichzeitig die Verwaltung, ein Konzept zur Optimierung der Situation am Rodelweg zu erarbeiten. „Wir müssen besonders für die Fußgänger mehr Sicherheit schaffen“, sagte Bauamtsleiter Stefan Jocher im Hinblick auf einen fehlenden Bürgersteig. Der bestehende endet an der Einfahrt zum Rodelweg auf seiten des Parkplatzes am Maibaum. Die Verwaltung schlägt daher eine Wiederaufnahme beziehungsweise Verlängerung bis zur Kreuzung zum „alten Rodelweg“ (Verbindungsstraße neben dem Gasthof zur Post in Richtung Rossmann) vor. Die Straßenbreite soll zwischen 5,50 Meter und 6 Metern variieren. „Allerdings wird dafür ein Grunderwerb nötig sein.“ 

Eine Kostenschätzung muss noch erarbeitet werden. Doch genau darüber machte sich Christian Fürst (CSU) Gedanken. „Wie sieht die Umlegung aus? Das kann nämlich ziemlich teuer für den Einzelnen werden. Inwieweit würde sich die Antragstellerin an der Baumaßnahme beteiligen?“ Hier konnte Jocher grünes Licht geben: „Sie ist als Hauptanliegerin und Bauwerberin mehr als verhandlungsbereit.“ Ein Erschließungsvertrag könnte die Details regeln. Michael Waldherr (GU) indes war mit der unterschiedlichen Straßenbreite nicht einverstanden. „Ich bin für einheitliche sechs Meter. Gerade im Innenkurvenbereich sollte die Straße breiter sein.“ Diesem Einwand schlossen sich die Räte an.sh

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