+
Schäftlarn hat mit Marco Ziehfreund (2.v.l.) einen neuen Wassermeister. Er löst damit Peter Rutkowski (2.v.r.) ab. Bürgermeister Matthias Ruhdorfer (l.) und Gemeindewerke-Leiter Wolfgang Sacher gratulieren.

Schäftlarn hat einen neuen Wassermeister

  • schließen

Schäftlarn - Peter Rutkowski, der bisherige Wasserwart der Gemeinde Schäftlarn, geht in den Ruhestand. Doch für seine Nachfolge ist bereits gesorgt.

Marco Ziehfreund wurde im jüngsten Werkausschuss mit sofortiger Wirkung zum Wasserwart und zum Betriebsbeauftragten für die öffentliche Wasserversorgung ernannt. Der 33-Jährige kennt sich bestens in der Gemeinde aus. „Ich bin seit meiner Geburt Schäftlarner.“ Nach dem Schulabschluss absolvierte Ziehfreund eine Lehre im Metallbau und fand anschließend (2003) am Bauhof seiner Heimatgemeinde eine Arbeitsstelle. 2014 wechselte er zu den Gemeindewerken, Sparte Wasserversorgung.

Hier bot man dem 33-Jährigen die Gelegenheit, sich innerhalb von zwei Jahren zum Wassermeister fortzubilden zu lassen. Eine Gelegenheit, die Ziehfreund gerne ergriff. Obwohl: „Das war schon eine anstrengende Zeit“, sagt der junge Mann heute rückblickend. Unterstützung fand der Schäftlarner bei Abwassermeister Anton Dosch und dem bisherigen Wasserwart Peter Rutkowski. „Ich konnte jederzeit mit Fragen zu ihnen kommen.“ Ende Januar und Anfang Februar dieses Jahres absolvierte Ziehfreund seine Abschlussprüfung und kann nun seit April sein Zeugnis als „Geprüfter Wasserwart“ in den Händen halten. Übrigens hat Ziehfreund nicht nur beruflich mit dem Element Wasser zu tun: Der 33-Jährige ist seit Jahren auch Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hohenschäftlarn.

Sabine Hermsdorf-Hiss

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Paketzusteller fünfmal bekifft erwischt
Fünfmal hintereinander ist ein Paketzusteller in Unterföhring wegen Drogenkonsums am Steuer angezeigt worden.
Paketzusteller fünfmal bekifft erwischt
Gelungener Aufstand
Sauerlach - Der Entschlossenheit von 114 Sauerlachern ist es zu verdanken, dass im Ort ein idyllisches Fleckchen an der Ecke Pechlerweg/Hubertusstraße erhalten bleibt – …
Gelungener Aufstand
Schreiber schafft es, Bach nicht
Fünf Abgeordnete vertreten den Landkreis München künftig im Bundestag - darunter ziemlich überraschend Eva Schreiber für „Die Linke“. Nur für die SPD ist‘s bitter. 
Schreiber schafft es, Bach nicht

Kommentare