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Rechts auf dem Feld an der Starnberger Straße soll die neue Heimat von Feuerwehr und Bauhof entstehen. 

Grundstück steht fest

Hier entsteht die neue Feuerwehr-Heimat

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Der erste Schritt in Richtung Neubau eines Gerätehauses für die Feuerwehr Hohenschäftlarn und den Bauhof ist getan. Der Gemeinderat hat jetzt die baurechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben an der Starnberger Straße geschaffen.

SchäftlarnDie Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes wird die Arbeitsgruppe für Landnutzungsplanung (AGL), Prof. Dr. Ulrike Pröbstl in Etting-Polling, übernehmen. Die Gemeinde hat sich eine 7000 Quadratmeter große Teilfläche ortsauswärts Richtung Autobahn Nähe des Drotwiesenweges gesichert. „Wir sind hier einen Tauschvertrag eingegangen“, sagt Bauamtschef Stefan Jocher. Der ist aber zeitlich bindend. Soll heißen, dass das Vorhaben bis Ende 2018 auf den Weg gebracht werden muss. Derzeit ist die Fläche der Landwirtschaft vorbehalten. „Das Landratsamt München hat die Genehmigung einer Flächennutzungsplansänderung in Aussicht gestellt. Auch gegen die Aufstellung eines Bebauungsplanes sprechen keine ersichtlichen Gründe.“

Nur bei der Zufahrt könnte es Probleme geben. „Das Staatliche Bauamt Freising hat Zweifel, ob diese über die Staatsstraße erfolgen kann.“ Die Behörde schlägt einen Kompromiss vor: „Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr dürfen die Ausfahrt auf die Staatsstraße nutzen, der restliche Verkehr wird über den Drotwiesenweg geleitet.“ Allerdings ist der etwa 200 Meter lange Weg sehr schmal - „an manchen Stellen etwa drei Meter.“ Um eine reibungslose Anfahrt und einen Begegnungsverkehr zu ermöglichen, ist weiterer Grunderwerb nötig. „Falls diese Geschäfte nicht zustande kommen, würde das Bauamt einer neu anzulegenden Linksabbiegerspur auf Kosten der Gemeinde ausnahmsweise zustimmen. Auch hier müssen wir Grund kaufen.“

Die Verwaltung plädierte dafür, parallel zur Änderung des Flächennutzungsplanes einen Bebauungsplan aufstellen zu lassen und diesen Auftrag umgehend zu vergeben. Ein Vorgehen, mit dem Michael Waldherr überhaupt nicht einverstanden war. „Bevor wir einen Plan aufstellen, sollten wir erst einmal die Kosten ermitteln. Was kostet die Abbiegespur, wie viel Grund müsste man ankaufen?“ Der Politiker der GU plädierte dafür, den Auftrag an den Planer zurückzustellen.

Nicht bremsen, sondern Signal setzen

Das sah Christian Fürst (CSU) ganz anders. „Mit der Überplanung kann doch begonnen werden. Das ist doch noch kein Bauplan. Wir sollten jetzt nicht bremsen, sondern ein Signal setzten.“ Hans-Jürgen Heinrich (SPD) konnte dem nur zustimmen. „Außerdem: Wie soll ich einen Bebauungsplan aufstellen, wenn ihn keiner entwirft?“ Maria Kötzner-Schmid (GU) schlug vor, den Beschlussvorschlag zu splitten: „Wir stimmen zuerst über die Änderungen ab, dann, ob man schon jetzt den Planer beauftragt.“ Gesag, getan. Einstimmig votierten die Räte für die Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines Bebauungsplanes. Bei der Frage nach der Auftragsvergabe jedoch verweigerte die GU geschlossen ihr Einverständnis (11:4).

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