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Der gemeinsame Spatenstich von Mitgliedern der Feuerwehr, Mitarbeitern des Bauhofs, Planern, Gemeinderäten, Verwaltungsmitarbeitern und Bürgermeister Matthias Ruhdorfer symbolisiert den Baubeginn für den neuen Bauhof und das Feuerwehrgerätehaus.

Spatenstich in Schäftlarn

Der lange Weg zur neuen Heimat für Feuerwehr und Bauhof

  • Sabine Hermsdorf-Hiss
    VonSabine Hermsdorf-Hiss
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Darauf haben alle in Schäftlarn lange gewartet: Mit dem Spatenstich beginnt jetzt der Neubau von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus für die Hohenschäftlarner Wehr. Acht Millionen Euro kostet das Projekt.

Schäftlarn – „Die Geschichte dazu ist lang“, formuliert es der noch amtierende Bürgermeister Matthias Ruhdorfer (CSU). Die Feuerwehr hatte bereits 2012 einen entsprechenden Antrag gestellt, auch der Bauhof klagte über Platznöte. „Doch leider mussten wir diese Vorhaben auf Grund anderer wichtiger Projekte immer wieder zurück stellen.“ 

Schwierige Suche nach passendem Grundstück 

Auch die Suche nach einem passenden Grundstück verlief alles andere als einfach. Erst 2017 konnte von Franz Zach ein geeignetes Areal in der Nähe des Drotwiesenweges erworben werden, weitere Verhandlungen, um eine Zufahrt möglich zu machen, folgten. „Einsatztaktisch ist der Bauplatz durch die Nähe zur Autobahn für die Wehr die erste Wahl.“ Die Gesamtgröße für Gerätehausbau beträgt rund 3776 Quadratmeter. „Überbaut werden – mit befestigten Freiflächen – 2985 Quadratmeter“, gibt David Abler, Bautechniker von FG Planungsbüro in Wörthsee, Auskunft. Zum Beheizen kommt eine Luft- Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz.

Fertigstellung für 2021 geplant

Auf dem Grundstück werden 28 Stellplätze errichtet, die Zufahrt zur Fahrzeughalle sowie der Vorplatz werden asphaltiert, sodass diese später auch als Übungsplatz genutzt werden können. „Die meisten Gewerke sind beauftragt, wir rechnen mit einer Fertigstellung in 2021.“

Knapp 3000 Quadratmeter sind für den Bauhof vorgesehen. Hier entsteht ein 15 Meter mal 60 Meter großes Gebäude, an das sich eine 1150 Quadratmeter große Hoffläche anschließt. „Damit erreichen wir, dass sich die großen Fahrzeuge eine gute Bewegungsfreiheit haben und flexible Abstell- und Lagerflächen möglich sind“, beschreibt Architekt Oliver Kiermeier vom Büro KPS Wagenpfeil das Vorhaben. „Zudem soll im hinteren Grundstückteil, an der Süd-West-Grenze, eine 50 Quadratmeter große Salzlagerhalle mit Kehrichtzwischenlager entstehen.“ Auch er hält 14 Monate Bauzeit für realisierbar. Die Gesamtkosten für beide Vorhaben betragen rund acht Millionen Euro.

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