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Die Kapazitäten des Park-and-Ride-Parkplatzes in Hohenschäftlarn sind bereits jetzt ausgeschöpft.

Umbau der Bundesstraße

Parkplatz-Situation verschärft sich

Schäftlarn - Schon jetzt ist der Park-and-Ride-Platz (P&R) am Bahnhof von Hohenschäftlarn wochentags vollständig belegt. Die Situation wird sich bald noch verschärfen.

„Viele parken daher an der Maulberger-, Münchner- und der Bahnhofstraße, oder stellen ihre Fahrzeuge auf die Parkplätze vor der Raiffeisenbank und der St.Martins-Apotheke“, beschrieben die Fraktionsmitglieder der Gemeindeunion, Maria Kötzner-Schmidt, Jakob Metz, Michael Waldherr und Josef Woratsch in der vergangenen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, die aktuelle Situation. Ab dem 17. Mai ist die B11 auf Höhe Schäftlarn für ein halbes Jahr gesperrt. Grund sind die geplanten Umbauarbeiten der Bundesstraße. „Folglich werden sich Pendler, die bis jetzt an der Münchner Straße geparkt haben, Alternativen suchen“, so die GU weiter. „Außerdem gehen wir davon aus, dass während der Totalsperrung noch weitere Pendler auf die S-Bahn ausweichen werden, was zu einer weiteren Verknappung der Parkmöglichkeiten führen wird.“ 

In einem Antrag schlug die GU vor, auf dem Wochenmarktplatz Parkmöglickeiten auszuweisen. „Sollte die Fläche für den Markt gebracht werden, kann man für diese relevante Zeit ein Parkverbot aussprechen.“ Zudem sprach sich die Fraktion dafür aus, einen Pkw-Parkplatz in eine Stellmöglichkeit für Motorräder und -roller umzugestalten und regten eine Neumarkierung der P&R-Plätze auf die heute empfohlenen Breite von 2,50 Meter an. Zudem soll Bürgermeister Matthias Ruhdorfer (CSU) mit einem Bahnvertreter Kontakt aufnehmen, um ein Gesamtkonzept zur Erweiterung der P&R-Möglichkeiten zu erarbeiten. „Derzeit liegt die gekennzeichnete Breite bei 2,30 Meter, sprich bei 78 Stellplätzen“, rechnete Bauamtsleiter Stefan Jocher vor. „Bei einer breiteren Markierung würden uns sieben Parkplätze verloren gehen.“ Einen Punkt, den die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses eher als kontraproduktiv ansahen.

 „Bis jetzt“, betonte Ulrich Stuke (Grüne), „ist es doch auch gegangen.“ Die Ausweisung der Wochenmarktfläche als Parkmöglichkeit hingegen fand den Beifall des Gremiums, „allerdings ohne Einbeziehung der Grünfläche.“ Auch, dass zusammen mit der Bahn an einem Gesamtkonzept gearbeitet werden muss, stand für die Räte außer Frage.

Sabine Hermsdorf

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