Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache

Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache
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Einfach mal die Seele baumeln lassen. Das können Anja Wimmer und ihre beiden Kinder Helena (5) und Ludwig (3) auf dem Mehrgenerationen-Spielplatz.

Was Schäftlarn lebenswert macht

Ein Spielplatz für alle Generationen

Schäftlarn - Nur zuschauen, wenn die Kinder auf dem Spielplatz herumtoben und klettern? Aber doch nicht in Schäftlarn!

Am Ende der Jahnstraße, mit herrlichem Blick auf die Kirche St Georg, liegt sozusagen der „ultimative Spielplatz für Groß und Klein“, der auch älteren Semestern die Gelegenheit gibt, sich sportlich zu betätigen. „Für uns Mütter ist das schon ein richtiger Treffpunkt geworden“, sagt Anja Wimmer, die mit ihren beiden Kindern Helena (5) und Ludwig (3) mehrmals in der Woche hierher kommt. „Irgendeine ist immer hier.“ Und auch jetzt wuselt es auf dem großen Platz: Ein Großvater spielt mit seinen beiden Enkeln im Sandkasten, ein paar Meter weiter hangeln sich ein paar Kinder mit Hilfe ihrer Mütter einen Balken mit Ringen entlang, im Pavillon packt ein Vater die mitgebrachte Brotzeit aus und eine ältere Dame liest nacheinander die Gebrauchsanweisungen der drei Trimmgeräte durch. „Fehlt nur noch ein Kiosk oder ein Eisverkäufer“, sagt Wimmer und lacht. „Nein, im Ernst, was wirklich toll wäre, wären ein Tisch im Pavillon und eine Toilette.“ Übrigens hat die Bevölkerung die Trimmgeräte des Mehrgenerationenspielplatzes – eines zum Trainieren der Schultermuskulatur, ein Geh- und ein Radtrainer – zur Hälfte mit finanziert. „Ich kenne eine Dame, die kommt in ihrer Pause immer her und trainiert“, teilt die 39-Jährige ihre Beobachtung mit. „Die Senioren selbst kommen entweder ganz früh oder gegen Abend. Vielleicht auch wegen der Hitze.“ Spaß jedenfalls haben alle. „Zudem ist der Platz mehr als gepflegt. Und von den Geräten her ist für jede Altersstufe etwas da.“ Wimmer und ihre Familie wohnen mittlerweile seit zehn Jahren in der Isartalgemeinde und fühlen sich hier mehr als wohl. „Man wird sehr schnell aufgenommen, jeder ist für jeden da und hilft.“ Wie in einer großen Familie eben. „In der Kinderkrippe wollten wir auch einen Maibaum aufstellen – schon kam der Burschenverein und hat beim Organisieren, Anmalen und Aufstellen geholfen“, führt die zweifache Mutter als Beispiel an. Und was ist sonst noch schön an der Isartalgemeinde? „Ich glaube, da werde ich mit dem Aufzählen nicht mehr so schnell fertig, das fängt bei der Nähe zu den Bergen und zum Starnberger See an, geht über den dörflichen Charakter bis hin zum Kloster Schäftlarn.“ Wimmer stutzt kurz. „Aber das, was unsere Gemeinde wirklich ausmacht, sind seine Bürger.“ Und die treffen sich manchmal zum Ratschen auf dem Mehrgenerationenspielplatz, während ihre Kinder über den Platz toben und ausgelassen spielen.

sh

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