Schäftlarns Hoffnung: Sieg beim Meister

- TSV in Holzkirchen unter Zugzwang - Simbeck nimmt Abschied von der FCU-Bank

TSV Schäftlarn: Nur noch über ein Entscheidungsspiel gegen den punktgleichen SV Bad Tölz wird sich der TSV Schäftlarn für die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga qualifizieren können. Das jedenfalls glaubt TSV-Manager Wolf-Peter Schulte vor der schweren Auswärtspartie seines Vereins beim Meister TuS Holzkirchen am Sonntag (15 Uhr): "Bad Tölz wird in Königsdorf gewinnen."

Die Hürde für das Team um Spielertrainer Heiko Kayser ist ungleich höher, weshalb Schulte dringend an die Einstellung seiner Spieler appelliert: "Nur, wenn sich alle der schweren Aufgabe bewusst sind, und dies ist bei einigen noch nicht ganz im Kopf, kann man in Holzkirchen den Platz als Sieger verlassen." Kayser kann auf den Kader der Vorwoche, ergänzt um einige Akteure der Reserve, zurückgreifen.

FC Unterbiberg: Einen fast historischen Augenblick gibt es am Sonntag beim Abpfiff der Partie zwischen dem FC Unterbiberg (Spielbeginn 14.30 Uhr) und dem TSV Oberpframmern zu erleben: Für Georg Simbeck, seit zwölf Jahren FCU-Trainer, ist dann nämlich Schluss - zumindest mit der Tätigkeit als Coach. "Aber das waren ja nur 40 Prozent, die anderen 60 mache ich weiterhin", so Simbeck, der künftig als Sportdirektor wirkt und in dieser Funktion schon vor dem letzten Spieltag ganze Arbeit geleistet hat, denn mit Michael Tjebben und Tamer Sözen (beide vom TSV Ottobrunn), Milan Perakovic (TSV Milbertshofen), Marcello Milone (SV Neuperlach), Christian Richter (SC Maisach, davor A 1-Junioren der SpVgg Unterhaching) und Nico Süß (FC Unterföhring) stehen bereits sechs Neuzugänge fest.

Dass ihn am Sonntag gemischte Gefühle beschleichen, glaubt Simbeck nicht: "Bewusst wird mir das erst, wenn das Training wieder losgeht."

TSV Ottobrunn: Zumindest Trainer Horst Kraus ist ehrgeizig, wenn Bezirksliga-Aufsteiger TSV Ottobrunn am Sonntag (14.30 Uhr) beim Putzbrunner SV antritt. "Er will gewinnen, er war ja zwei Jahre Trainer in Putzbrunn", so Ottobrunns Technischer Leiter Herbert Göbel, vor der Partie der "beiden jüngsten Teams der Liga" (Kraus).

FC Deisenhofen: Im direkten Duell mit Verfolger SV Waldperlach (Samstag, 15 Uhr) versucht der FC Deisenhofen den dritten Platz zu halten. "Wenn wir jetzt noch Fünfter oder Sechster werden, wäre ich schon enttäuscht", so Spielertrainer Michael Niklaus, der ebenso wie Schliffkowitz und Deitmer, nicht mitspielt.

SpVgg Höhenkirchen: Für Lutz Schwarze, Trainer der SpVgg Höhenkirchen, war es schon vor dem abschließenden Match gegen den FC Ismaning II "eine Spitzensaison, wenn man bedenkt, wie wir nach den Problemen zu Beginn abgestempelt wurden." Vor allem Teamgeist attestiert er seinen Spielern. Den können sie am Sonntag (14.30 Uhr) doppelt beweisen: Erst auf dem Spielfeld, danach bei einer Abschlussfeier.um

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