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Axel Dubelowski saß in der S-Bahn, als es passierte - er fotografierte zudem die Blutstropfen.

„Alle warfen sich auf den Boden“

Ex-1860-Fanbeauftragter bei Schüssen in Unterföhring: „Ich sah Blutstropfen“

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Der ehemalige 1860-Fanbeauftragte Axel Dubelowski war vor Ort, als es am Dienstag in Unterföhring zur Schießerei kam. Er schildert dramatische Momente.

„Pass auf dich auf Bomber“ - so lautete eine der ersten Reaktionen auf ein privates Facebook-Posting von Axel Dubelowski. Er war jahrelang Fanbeauftragter des TSV 1860 und ist in Anhängerkreisen als „Löwenbomber“ bekannt.

Am Dienstagvormittag saß er in der S-Bahn, als es in Unterföhring zur Schießerei kommt. „Bin gerade auf dem Weg in die Arbeit“, schrieb er bei Facebook. „Als die S8 in Unterföhring hielt, fielen mehrere Schüsse am Bahnhof. Die Leute in der S-Bahn warfen sich auf den Boden und flüchteten schließlich aus dem Bahnhof. Polizei evakuierte den Bahnhof. Zu den wenigen in der S8 wurde jedoch gesagt, dass wir in der S-Bahn bleiben sollen.“

Dem leistete er Folge. „Im Bahnhof unten tut sich nichts. Die S8 steht halt da. Es gibt keine Durchsage. Ich bleibe hier drin sitzen weil ich mich da am sichersten fühle. In Menschenmassen gerät man leichter in Panik“, schrieb er. Später die Entwarnung. Er habe eine Kollegin getroffen und sei nun an der Oberfläche.

Unserer Onlineredaktion schilderte Dubelowski, dass ein Mann auf einer Trage abtransportiert worden sei. „Ich sah die Blutstropfen auf der Treppe“, ergänzt er - diese hat er auch fotografiert.

Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker.

lin

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