Wann ist ein Smoking angeraten? Trainer Alfred Schmidt erörtert Stilfragen zur Abendgarderobe. Foto: gefö

Die schlimmsten Kleidungssünden

Unterföhring - Benimm-Trainer Alfred Schmidt hat im Unterföhringer Modehaus Wöhrl an vier Mitarbeitern der Hypo-Vereinsbank die aktuelle Businesskollektion des Hauses vorgestellt.

Ist der Rock auch nicht zu kurz? Wie weit darf das Unterhemd rausschauen? Passen die Schuhe zum Sakko? Kleider machen bekanntlich Leute. Benimm-Trainer Alfred Schmidt führte an vier Mitarbeitern der Hypo-Vereinsbank die aktuelle Business-Kollektion des Modehauses Wöhrl in Unterföhring vor und gab Tipps, wie sich Businessleute richtig kleiden.

Frauen aufgepasst! Nicht mehr als fünf Schmuckstücke sollte eine Bänkerin am Arbeitsplatz tragen. Hört sich doch ganz passabel an oder? Würde sich die Frau allerdings strikt an die Bekleidungsknigge von Alfred Schmidt halten und die Brille, den Gürtel, eventuell noch einen Ehering und die Uhr abziehen, dann bleibt ihr nur noch ein Schmuckstück, was sie zusätzlich tragen dürfte. „Oh, das ist aber hart“, tönt es aus dem Publikum. „Ich muss mich immer daran orientieren zu was ich es bringen will“, erklärt Schmidt den enttäuschten Frauen. „Je weiter ich nach oben kommen möchte, desto weniger Schmuck sollte ich tragen.“

In Sachen Kleidungsstil rät Schmidt den Bänkern, sich an ihrem Chef zu orientieren. „Er gibt den Maßstab vor. Trägt er eher konservativ, so ist es ratsam, sich genauso zu kleiden.“ Grundsätzliche Regeln gilt es für Businessleute dennoch einzuhalten. Tagsüber sind schwarze Anzüge tabu. „Die kann ich auf einer Beerdigung anziehen oder bei einer Abendveranstaltung“, sagt Schmidt. Anthrazit ist dagegen wieder erlaubt.

Und der Ausschnitt der Frauen? Wo muss er enden? „Der Ausschnitt darf bis maximal zu den Achseln gehen“, sagt Schmidt. „Es soll aber Menschen geben, bei denen die Achseln sehr tief sitzen.“ ku

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