Wichtige Bestandsaufnahme: Einsatzkräfte der TU-Werkfeuerwehr sammeln vor der Fensterfront des Seminarraums erste Daten am Unfallort. Fotos: Bauer

Schnellere und effizientere Koordination von Einsatzkräften

Garching - Im Rahmen eines Projekttreffens namens „SpeedUp“ demonstrierten auf dem TU-Campus in Garching die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr samt Notarzt, mit welchen technischen Mitteln die Kommunikation unter Sicherheitskräften in Zukunft optimiert werden könnte.

Die Ersthelfer am Unfallauto mit einer eingeklemmten Person übermitteln die Eckdaten des Einsatzes, mit dem Zustand des Verletzten, mittels I-Pad in ein technisches System, auf das im Optimalfall alle Beteiligten Einsatzkräfte wie Polizei, Feuerwehr und Notarzt zugreifen können. Im Falle der Garchinger Vorführung erreichen die Daten wenige Meter vom Unfallauto entfernt einen großen Touch-Screen-Monitor im Seminarraum, wo die Einsatzleitung simuliert wird.

„Ideal wäre es, wenn alle Rettungsbeteiligte diese Technik hätten“, sagt Thomas Schmidt, der stellvertretende Leiter der TU-Werkfeuerwehr. Das technische System soll unterstützt werden von GPRS-Daten und den Rettungskräften genauere Informationen bieten.

Im Fall des Unfalls mit einem Auto ist der Zugewinn durch die digitalen Informationen noch eher gering. Hier wären beispielsweise die Einsatzzentralen von Feuerwehr und Polizei schneller genau informiert über die Situation am Unfallort.

Entwickelt wird das System vor allem für Großeinsätze, bei der die Vernetzung der verschiedenen Einsatzeinheiten die Arbeit erheblich effektiver gestalten soll.

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