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Markisen-Firma will sich vergrößern

170 neue Arbeitsplätze

Hohenschäftlarn – Die Firma Schönberger (internationaler Name: Schoenberger Germany Enterprises GmbH & Co. KG) möchte sich vergrößern. Auf einer zum bestehenden Baukörper südlich gelegenen Grünfläche in leichter Hanglage sollen zwei Verwaltungsgebäude entstehen.

Durch das Vorhaben entstehen in Schäftlarn 170 neue Arbeitsplätze. Der Bau soll in zwei Abschnitten erfolgen. „Beide Gebäude haben eine begrünte Dachfläche“, erläuterte Architekt Frank Holzner von der ADA Planungs- und Bauconsulting GmbH Geretsried-Gelting. „Ferner ist eine Tiefgarage mit 52 Stellplätzen vorgesehen.“ Parallel der B 11 soll der kleinere Baukörper entstehen. „Durch die bestehende Bepflanzung ist er – außer im Winter – kaum von der Straße aus zu sehen“, sagte Holzner. Rechtwinklig dazu wird der größere Komplex gebaut – beide sollen durch einen begehbaren Innenhof verbunden sein. Bereits im Juli hatte der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss einer Änderung des Bebauungsplanes für das etwa 4500 Quadratmeter große Areal zugestimmt, nachdem er sich ein Bild vor Ort gemacht hatte. Gedanken über die Tiefgarage machte sich Philipp von Hoyos (Grüne), selbst Architekt. „Wenn die Tiefgarage seitlich geöffnet ist, um eine natürliche Belüftung zu erzielen, wie sieht es dann eigentlich mit dem Schallschutz aus?“ Hier versprach Holzner, „Immissionsschutzgutachten auf alle Fälle zu berücksichtigen“, um eine Beeinträchtigung der Nachbarn zu vermeiden. Weiteres Thema war die Verkehrsanbindung. „Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir hier die Situation etwas entlasten können, gerade was die Zechstraße betrifft“, sagte Georg Lang (CSU). „Vielleicht ist hier ja auch eine Zufahrt über die B11 möglich.“ Das musste Bauamtsleiter Stefan Jocher wegen der Hanglage verneinen. „Wenn, dann müssen wir vorne etwas verändern.“ Außerdem, so Bürgermeister Matthias Ruhdorfer: „Wir können ein Verkehrskonzept nicht mit dem Bebauungsplan verbinden. Dennoch müssen wir uns darüber Gedanken machen, da der Verkehr hier auch mit der neuen Kinderkrippe zugenommen hat.“ Der Bebauungsplanentwurf selbst fand den Beifall des Gemeinderats. Die Verwaltung wird nun mit der öffentlichen Auslegung und der Behördenbeteiligung beauftragt.  
Sabine Hermsdorf

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