Schramm für zusätzlichen Autobahnanschluss

- Putzbrunn - Der Verkehr ist für den Bürgermeistermeisterkandidaten der Freien Wähler (FWG), Florian Schramm, ein wichtiges, aber nicht das alleinige Thema. Dies machte Schramm auf einer Informationsveranstaltung vor rund 60 Besuchern im Bürgerhaus deutlich und grenzt seine Position in Sachen Verkehr von den Mitbewerbern ab.<BR>

So lehnt der Verwaltungsfachwirt die von CSU-Bewerber Florian Hahn vorgeschlagene Verlängerung der Ottobrunner Ottostraße ab und möchte sich die Option eines Autobahnanschlusses in Putzbrunn nicht aus der Hand nehmen lassen. Doch spricht Schramm nicht von einer Verlegung, sondern von einem weiteren Autobahnschluss. Vor dem Hintergrund der Feinstaubvereinbarung zwischen der Landeshauptstadt und der Regierung von Oberbayern warnt Schramm davor, den Autobahnanschluss von vornherein abzulehnen. Er befürchtet, dass der Druck auf die Umlandgemeinden wächst. Die Streckenführung einer verlängerten Ungehungsstraße zum Dreiviertelkreis stellt sich der der FWG-Kandidat hinter der Autobahn vor. Als Bürgermeister wolle er einen intensiven Bürgerkontakt pflegen. "Es geht darum die Bürger bei ihren Anliegen abzuholen." Er stellt sich Workshops mit Bürgern, Verwaltung und Gemeinderat vor.<P>Das Bürgerhaus soll trotz notwendiger Sanierung auf jeden Fall erhalten werden, sagt Schramm. Der Ortskern soll seinen dörflichen Charakter erhalten, doch betont Schramm auch, dass es nicht gelingen werde einen lebendigen Ortskern mit attraktiven Läden ohne Verkehr zu bekommen. Schützenhilfe bekam Schramm von Michael Sedlmair (FWG), der als Gastredner über seine Erfahrungen als Bürgermeister von Ismaning berichtete und die politischen Kontrahenten in Putzbrunn ermutigte, nach dem Wahlkampf wieder zielorientiert zusammenzuarbeiten.Michael Stiller<P>

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