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Schuften für die neue Streuobstwiese

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- Gartenbauverein pflanzt im Landschaftspark 16 Apfelbäume

VON HEIKE WOSCHÉE Unterhaching - Rund 25 fleißige Helfer erschienen am Samstag im Unterhachinger Landschaftspark, um tatkräftig bei der Pflanzung der ersten Bäume für die Streuobstwiese zu helfen. Mit von der Partie waren auch Bürgermeister Erwin Knapek (SPD) und seine Frau Renate. Insgesamt 16 Bäume wird der Gartenbauverein nun auf dem Gelände betreuen.

Ohne die Vorarbeiten der Gemeinde, die von den Bauhofmitarbeitern die Gruben ausheben und Humus auf dem Areal westlich der ehemaligen Startbahn verteilen ließ, wäre es jedoch nicht so gut gegangen, bestätigte Werner Reindl, Vorsitzender des Gartenbauvereins.

Dennoch blieb noch genug für die Gartler zu tun, mussten doch die jungen Apfelbäume gesetzt, befestigt und gegossen werden. Das Wasser dazu holten sie mit Gießkannen und Schubkarren aus dem nahe gelegenen Hachinger Bach. Wie man ab dem kommenden Frühjahr das Gießen der Bäume bewältigen werde, sei noch nicht entschieden, berichtete Reindls Stellvertreterin Getraud Schmittinger. Mittels Patenschaften betreut der Unterhachinger Verein die jungen Bäume. Man habe alte und besonders resistente Sorten ausgewählt, die auch gegenüber Schädlingen nicht so empfindlich seien, informierte Reindl. Zudem sei es schön, diese alten Sorten, für die im klassischen Reihenhausgarten kaum Platz sei, wieder in dieser Gegend erleben zu können, so Schmittinger. Insgesamt sollen auf das Areal 100 Obstbäume gesetzt werden. Zu den jetzt gepflanzten Apfelbäumen sollen sich nach dem Willen des zuständigen Architekten noch Birnen- und Pflaumenbäume gesellen. Im östlichen Teil des Landschaftsparks werden zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere 240 Bäume gepflanzt.

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