Schulbau ist nur dank Grundstücksverkauf zu schultern

- Großhelfendorfer lassen sich vom Bürgermeister informieren

VON WOLFGANG ROTZSCHE Großhelfendorf - Über mangelnde Themenvielfalt konnte sich heuer kein Ayinger Gemeinderatsmitglied beschweren. Um die Bürger über Entscheidungen der vergangenen Monate zu informieren, hat sich Rathaus-Chef Hans Eichler (PWH) nun auf eine Tour durch den Ort begeben.

Bei der Bürgerversammlung in Großhelfendorf machte er den Anfang und hatte Architekt Ludwig Wappner dabei. Natürlich stand ganz oben auf seiner Liste der Neubau der zwölfklassigen Grundschule der Gemeinde Aying. Sie soll, falls es keine Komplikationen gibt, am 5. September 2005 ihren Lehrbetrieb aufnehmen. Eifrige Besucher der Gemeinderatssitzungen erfuhren kaum Neues, wurde doch in den zurückliegenden Monaten ausgiebigst über dieses Thema diskutiert.

Schulgelände steht zur Disposition

Die anstehenden Bauvorhaben in Großhelfendorf dürften ebenso größtenteils bekannt sein. Eichler verdeutlichte bei der Versammlung den Großhelfendorfer Bürgern, dass die Kommune die Baukosten für die Grundschule nur durch den Verkauf von Grundstücken schultern könne. Auch das Gelände mit dem jetzigen Schulhaus in Kleinhelfendorf stehe zur Disposition.

Zweiter Bahnsteig für Aying

Jedoch hatte der Bürgermeister auch eine Neuigkeit im Gepäck: In Helfendorf und Peiß werden die Bahnsteige auf einer Länge von 140 Metern für Vollzüge und behindertengerecht ausgebaut. Aying bekommt außerdem einen zweiten Bahnsteig, und zwar westlich des Bahngleises. Damit habe die Gemeinde endlich die Gelegenheit, die Park-and-Ride-Plätze auf diese Seite und damit nahe zur Staatsstraße zu bringen. Den Grund hat die Gemeinde bereits vor längerer Zeit angekauft. Durch diese Maßnahmen sei ein besserer Zeittakt mit der S 7 ins Gemeindegebiet möglich.

Auch interessant

Kommentare