Schule setzt Sozialarbeit aus

Neukeferloh - Arbeitsblätter mit vulgären und beleidigenden Ausdrücken, die im Rahmen eines Jugendsprache-Projekts an die Erst- bis Viertklässler an der Grundschule Neukeferloh verteilt worden waren, hatte für große Empörung unter den Eltern gesorgt (wir berichteten). Nun muss Schulsozialarbeiterin Christine Findeisen mit Konsequenzen rechnen.

In einem Schreiben an die Eltern teilen Bürgermeister Klaus Korneder und Rektorin Andrea Pelters mit, dass kurzfristig ein Gespräch mit dem Kreisjugendring und den Elternbeiratsvorsitzenden stattgefunden habe. Dabei bestätigten die Eltern, dass durch das Projekt die Vertrauensbasis zu Findeisen beschädigt worden sei. „Daher haben wir uns im Einvernehmen mit dem Kreisjugendring entschlossen, die Schulsozialarbeit an der Grundschule bis auf Weiteres auszusetzen“, heißt es. Dem Kreisjugendring solle zunächst die Möglichkeit zur Aufarbeitung und Stellungnahme gegeben werden. Über die Neugestaltung der Schulsozialarbeit im kommenden Schuljahr soll noch vor den Sommerferien beraten werden.

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