Schulen verdienen sich Zubrot mit Energiesparen

- Projekt Fifty-Fifty: schon 50 000 Euro

Kirchheim (agm) - Allein im laufenden Jahr haben die vier Kirchheimer Schulen Strom, Wasser und Gas im Wert von 12 000 Euro eingespart. In den drei Jahren, die das Fifty-Fifty-Modell in der Gemeinde läuft, summieren sich die Einsparungen auf knapp 50 000 Euro. Das bedeutet, dass 267 Tonnen schädliches Kohlendioxid (CO2) weniger entstanden sind. Dieses Ergebnis hat Rüdiger Karger von der Kirchheimer Agenda-Gruppe vorgestellt.

Allein die neue Heizanlage in der Grund- und Hauptschule hat im Jahr 2002 40 518 Kilowattstunden Strom gespart, was 8266 Kilogramm CO2 entspricht; dazu wurde der Gasverbrauch um 3371 Kubikmeter gesenkt. So fiel der Scheck an die Grund- und Hauptschule mit 3.197 Euro besonders üppig aus. Aber auch die Grundschule 3 brachte es beim Gasverbrauch auf ein Minus im vierstelligen Kostenbereich, insgesamt mit Wasser und Strom noch auf eine Kostenreduzierung von 3134 Euro; fünzig Prozent davon, 1568 Euro, darf die Schule behalten. Die Grundschule 2 erreichte Einsparungen von 2112 Euro und erhielt von Bürgermeister Heinz Hilger und Rüdiger Karger einen Scheck über 1056 Euro.

Gymnasium hat es doppelt schwer

Dass der Prämienscheck für das Gymnasium heuer mit 115 Euro bescheiden ausfiel, liegt nicht an mangelndem Sparwillen. Die Gymnasiasten haben es besonders schwer, wie Karger betonte, ihre Bemühungen in bare Münze umzusetzen. 16 neue Lehrer, wachsender Strombedarf aufgrund intensiveren Physikunterrichts beispielsweise, viele neue Rechner und ähnliche Gründe lassen den Energiebedarf wachsen. Um die Sparbemühungen aber nicht zu bestrafen, errechnete man einen Abschlag beim Stromverbrauch. Mit dem Anbau des Gymnasiums und der Erneuerung der Heizanlage erhoffe man sich aber wieder so große Einspareffekte wie bei der Grundschule, sagt Rüdiger Karger.

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