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Seat schleudert nach Frontalcrash in den Wald

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Von: Günter Hiel

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Kommandant Markus Mende kniet am Fahrzeug. Neben ihm (v.r.) Peter Voit, Grasbrunns Kommandant Johannes Bußjäger und Josef Weber.
Kommandant Markus Mende kniet am Fahrzeug. Neben ihm (v.r.) Peter Voit, Grasbrunns Kommandant Johannes Bußjäger und Josef Weber. © Wolfgang Mende

Ein schwerer BMW-SUV und ein Seat sind im Wald bei Harthausen frontal zusammengeprallt. Drei Menschen wurden verletzt, Schaden rund 25.000 Euro.

Harthausen - Hatte die Sonne den Fahrer geblendet? Ein BMW X1 und ein Seat Ibiza sind am Freitag kurz vor 8.30 Uhr auf der Staatsstraße 2079 zwischen Forstwirt und Mayrhäusl zusammengeprallt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes überschlug sich der Seat und schleuderte,  auf dem Dach liegend, in den Wald, meldet die Feuerwehr Harthausen. Der Fahrer des Seat, ein 30-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg,  hatte laut Angaben der Polizei Riesenglück. Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass er den Zusammenprall faast unverletzt überstanden hatte. Der BMW-Fahrer, ein 72-Jähriger aus dem Kreis Ebersberg, und seine Beifahrerin (69) erlitten leichter Verletzungen. Der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 1 musste nicht eingreifen und konnte zum nächsten Einsatz weiterfliegen

Rettungshubschrauber dreht wieder ab

Die Polizei sagt, dass der BMW-Fahrer, unterwegs Richtung Oberpframmern,  aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten ist. 

Keines der Unfallopfer war eingeklemmt, sodass die um 08.29 Uhr alarmierenden Feuerwehren Harthausen und Grasbrunn nur mit Absperr- und Verkehrslenkung beschäftigt waren.  Die Einsatzleitung hatte der Harthauser Kommandant Markus Mende.

Wegen der Krötenwanderung ist die Geschwindigkeit auf der Staatsstraße in diesem Abschnitt zurzeit auf 60 Km/h beschränkt. Der Einsatz dauerte 90 Minuten.

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