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Sechs Forschungspreise zum 30-jährigen Bestehen

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- Bundeswehr-Universität feiert im großen Stil

VON BENEDIKT GARSKY Neubiberg - Die Freude war groß, als einige Studenten merkten, dass an diesem Tag ihre Vorlesung in der Bundeswehr Universität ausfiel. Der gestrige Vormittag stand ganz im Zeichen der Feierlichkeit unter dem Motto: Tag der Universität. Die Bildungsstätte feierte ihr 30- jähriges Bestehen und verlieh sechs Forschungspreise.

Im Schmuckstück der Universität, dem "Auditorium maximum", platzierten sich etliche Funktionäre aus Politik, Wirtschaft und Bundeswehr. Deshalb dauerte es auch einige Minuten, ehe der Präsident der Universität, Professor Hans Georg Lößl, die "Creme± de²la Creme±" namentlich begrüßt hatte. Lößl schilderte den Gästen die derzeitige Bausituation. Das Gelände am Werner-Heisenberg-Weg gleicht einer Großbaustelle. "Aber seien wir doch froh darüber, dass gebaut wird, denn das bedeutet, wir bekommen noch Geld", "Nicht an der Elite von morgen sparen!" sagt der Präsident humorvoll. Frustriert muss er nämlich bereits seit einigen Jahren feststellen, dass auch die Bundeswehr-Universität von finanziellen Kürzungen nicht verschont bleibt. "Hier wird die Elite von morgen ausgebildet, daran darf nicht gespart werden", meint er zum Schluss und erhielt großen Beifall.

Bevor die Forschungspreise vergeben wurden, hielt Professor Michael Staack den Festvortrag. Sein Thema "Die neue Weltordnungspolitik der USA und das alte Europa" erfreute ausschließlich die Experten unter den geladenen Zuhörer. Fünf Preisträger (einer von ihnen war verhindert) wurden anschließend von der Professorin Merith Niehuss auf die Bühne gebeten. Thomas Krieger, Thomas Sturm, Oliver Plan, Steffen Rödling und Richard Vestner bekamen die begehrte Auszeichnung. Vestner studierte sogar in Neubiberg und bedankte sich in seiner Rede für die "gute Unterstützung". Damit waren wohl auch die zahlreichen finanziellen Förderungen gemeint. Die Forschungsarbeiten basieren auf einem derart fachlichem Niveau, dass selbst die Professorin die Themen als "sehr vielseitig" beschrieb. Den musikalischen Rahmen bot das Holzbläserquintett des Luftwaffenkorps.

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