Beben im britischen Königshaus: Nach Missbrauchsvorwürfen - Prinz Andrew legt öffentliche Ämter nieder

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Hinaus ins Leben nach der Schule gehen die Mittel- und Realschüler des Sehbehinderten- und Blindenzentrums Unterschleißheim. Die besten Wünsche ihrer Lehrer werden sie begleiten. Foto: Gefö

Sehbehinderten- und Blindenzentrum verabschiedet Absolventen

Unterschleißheim - „Möge euch immer wieder ein Licht aufgehen, ein Funke in euch zu brennen anfangen und euer Leben hell und warm machen." 13 Realschüler und neun Mittelschüler hat die Edith-Stein-Schule in Unterschleißheim feierlich verabschiedet.

Schulleiterin Maria Setzer, die bekannte, lange nach einem „zündenden Gedanken“ für ihre Abschlussrede gesucht zu haben, fand Trost in der Vorstellung, mit einer zündenden Idee das Dunkle und Aussichtslose überwinden zu können.

Ein Gedanke, den die Direktorin des Sehbehinderten- und Blindenzentrums (SBZ) in Unterschleißheim, Hildegard Mayr, offenkundig teilte. „Es ist ein Tag der Erinnerung, des Danksagens, aber auch Zeit für einen Blick nach vorn in eure Zukunft.“

Sieben von 13 Realschülern, die Schulleiter Frank Kuroschinski in den zurückliegenden Jahren unter seine Fittiche genommen hatte, werden eine weiterführende Schule besuchen. Zwei von ihnen wechseln aufs Adolf-Weber-Gymnasium in München. Die übrigen fünf zieht es auf eine Fachoberschule. Die verbleibenden sechs seiner 13 Realschüler beginnen allesamt eine Ausbildung. Das Spektrum reicht vom Fluggerätemechaniker über Fremdsprachenkorrespondent und Optiker bis zum Physiotherapeuten.

Rückblickend wird Schulleiter Kuroschinski sich immer wieder gern an diesen Jahrgang mit „beachtlichen, ja, teils herausragenden persönlichen Leistungen“ erinnern, wissen, dass er seinen Teil dazu beitrug, wenn Schüler Hürden überwanden. Die Schulleiterin der Mittelschule, Maria Setzer, glaubt fest an den zündenden Funken, der Menschen dazu bringt, gemeinsam ihre Ideen in die Tat umzusetzen, zu einer Gemeinschaft zu werden. Auch ihre Schüler haben den Anschluss geschafft, besuchen eine Wirtschaftsschule, absolvieren ein Berufsvorbereitungsjahr oder eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. „Man muss lernen, was zu lernen ist und dann seinen eigenen Weg gehen“, zitierte SBZ-Direktorin Mayr den Komponisten Georg Friedrich Händel. „Ich wünsche euch ein Leben, das Tiefgang, Profil und Format hat“, verabschiedete May ihre Schüler. „Profil bekommt man nicht durch Oberflächlichkeit und Dauer-Chillen, sondern durch überwundene Krisen, dadurch, dass jemand wieder aufsteht und weitermarschiert.“

Der Schulbeste der neunten Klasse Mittelschule war Leon Mader mit einem Notenschnitt von 2,6. In der zehnten Klasse Realschule waren Maximilian Voitl, (1,27), Janina Wagner (1,36) sowie vier weitere Schüler mit einer Eins vor dem Komma besonders erfolgreich.

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