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Da ist sie: Die Fliegerbombe, die am Dienstagvormittag in Unterföhring gefunden wurde, ist am Abend entschärft worden.

Video und Ticker

Fliegerbombe entschärft, alle Sperrungen aufgehoben

Unterföhring - Bauarbeiter haben am Dienstag auf einer Baustelle in der Nähe des Medienparks in Unterföhring eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Am Abend wurde der Blindgänger entschärft.

Damit beenden wir den Live-Ticker und wünschen einen schönen Abend!

+++ 20.02 Uhr +++ Abschlussbericht der Kreisbrandinspektion: Ab 18 Uhr hatten die Helfer das zu räumende Gebiet noch einmal abgesucht, um 18.36 Uhr begann der Sprengmeister mit der Entschärfung. Um 19.04 Uhr war die Bombe entschärft, inzwischen ist sie verladen und wird abtransportiert.

Eingebunden waren etwa 190 Einsatzkräfte der Feuerwehren Unterföhring, Aschheim und Ismaning, der Kreisbrandinspektion München mit der UG-ÖEL, der Polizei, dem Rettungsdienst, den Energieversorgern und Infrastrukturunternehmen und der Gemeindeverwaltung. Die Einsatzleitung lag bei Kreisbrandinspektor Erwin Ettl.

+++ 19.30 Uhr +++ Die Sperrungen rund um den Bombenfundort sind übrigens ebenfalls wieder aufgehoben worden.

+++ 19.22 Uhr +++ Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage mitteilt, ist die Entschärfung schnell und ohne Probleme über die Bühne gegangen. Der Blindgänger werde derzeit verladen.

+++ 19.20 Uhr +++ Die Bombe ist entschärft.

+++ 19.15 Uhr +++ Die Bahn meldet, dass die Streckensperrung der S 8 zwischen Ismaning und Johanneskirchen soeben aufgehoben wurde.

+++ 18.47 Uhr +++ Vor Ort waren bzw. sind 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring, der Kreisbrandinspektion München und des Polizeipräsidiums München im Einsatz.

+++ 18.45 Uhr +++ Unsere Kollegen vor Ort haben recherchiert: Insgesamt haben 13.000 Angestellte innerhalb von vier Stunden ihren Arbeitsplatz wegen der Fliegerbombe verlassen müssen.

+++ 18.30 Uhr +++ Es geht los. Die Fliegerbombe im Medienpark wird nun von Spezialisten entschärft. Wenn alles glatt geht, sollte die Entschärfung um 19 Uhr vorbei sein.

+++ 18 Uhr +++ Die Spezialkräfte sind im Zeitplan: Wie Kreisbrandmeister Gerhard Bauer erklärt, wird derzeit noch kontrolliert, ob der Bereich geräumt ist. Dann soll es um 18.30 Uhr pünktlich losgehen.

+++ 17.29 Uhr +++ Laut Plan sollte jetzt der Bereich im Radius von 500 Metern um den Bombenfundort geräumt sein...

+++ 17 Uhr +++ Die Bahn korrigiert die Angaben zu ausfallenden S-Bahnen: "Entgegen der vorherigen Meldung sind die beiden genannten S-Bahnen doch noch nicht von der Streckensperrung Ismaning - Johanneskirchen betroffen.

Folgende S-Bahnen enden in Johanneskirchen und fahren wieder zurück Richtung Herrsching: München Hbf (tief) Abfahrt 18:15 Uhr - München Flughafen Terminal Ankunft 18:55 Uhr München Hbf (tief) Abfahrt 18:35 Uhr - München Flughafen Terminal Ankunft 19:15 Uhr

Folgende S-Bahnen enden in Ismaning und fahren wieder zurück Richtung Flughafen: München Flughafen Terminal Abfahrt 18:24 Uhr - München Hbf (tief) Ankunft 19:05 Uhr München Flughafen Terminal Abfahrt 18:44 Uhr - München Hbf (tief) Ankunft 19:25 Uhr"

+++ 16.33 Uhr +++ Wie wir gerade vom Mitarbeiter einer Firma im Medienpark erfahren haben, wird der Busbetrieb in den Medienpark um 17.30 Uhr eingestellt. 

+++ 16.29 Uhr +++ Wegen der Entschärfung ist der Streckenabschnitt der S 8 zwischen Ismaning und Johanneskirchen ab 18 Uhr gesperrt. Die Sperrung soll zunächst bis ca. 19 Uhr dauern. In Richtung Flughafen sollen die Fahrgäste die S1 nutzen.

+++ 16.07 Uhr +++ Das ZDF, das auch Mitarbeiter im Medienpark hat, aber nicht betroffen ist, hat den ProSieben-Kollegen einen Aufbau-Tweet spendiert. Via Twitter schreibt das @ZDF, dass man sich Bombenwitze sparen werde, und hoffe, "dass bei den Kollegen von @ProSieben alles gut läuft".

+++ 16 Uhr +++ Auch die Redaktion des Sportportals spox.com ist betroffen - besonders unangenehm am Tag des Halbfinals. Die Kollegen wenden sich in ihrem Tages-Ticker an ihre Nutzer und bitten im Voraus um Verständnis:

"Die Sache ist durchaus problematisch, ganz ohne Spaß. Ein unbesetztes Büro bei einem WM-Halbfinale Deutschland - Brasilien ist nicht das, was man sich als Rahmen einer Sportredaktion wünscht. Die Spätdienste müssen improvisieren, hauptsächlich aus den eigenen vier Wänden. SPOX hofft und glaubt, die Berichterstattung trotz der Umstände in gebotener Quantität und Qualität bereitstellen zu können. Falls es hier und da ein wenig haken sollte - habt bitte Nachsicht. Danke und Servus!"

+++ 15.50 Uhr +++ Der Sendebetrieb von ProSieben (2000 Mitarbeiter im Medienpark) wäre übrigens in keinem Fall betroffen, wie eine Sprecherin versichert. Selbst, wenn alle Mitarbeiter das Gebäude verlassen müssten - was nicht geplant ist -, wäre ein Ausweichprogramm bereit, das theoretisch bis morgen Mittag senden könnte.

+++ 15.45 Uhr +++ Auch die Allianz - mit knapp 5000 Mitarbeitern wohl größter Arbeitgeber im betroffenen Gebiet - schickt seit um 11 Uhr der Bombenfund gemeldet wurde seine Mitarbeiter nach und nach heim. Zuerst durften die Kollegen mit der weitesten Anfahrt gehen, viele bauen so Überstunden ab, teilt die Pressestelle der Bayern-Redaktion des Münchner Merkur mit. 

+++ 15.20 Uhr +++ Pünktlich um 18.30 Uhr soll die Entschärfung über die Bühne gehen, heißt es von den Einsatzkräften. Darum müssen bis 17.30 Uhr die umliegenden Büro- und Gewerberäume geräumt sein. „Bis 19 Uhr werden wir voraussichtlich mit allem durch sein“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

+++ 15.05 Uhr +++  Laut Polizei sind die TV-Sender und deren Mitarbeiter nicht direkt betroffen. Trotzdem werden die meisten Mitarbeiter "kontrolliert in den Feierabend geschickt", wie es die Feuerwehr formuliert. 

+++ 14.31 Uhr +++ ProSieben hat offenbar alle Mitarbeiter freigestellt, die nicht für die laufende Produktion benötigt werden. Wie eine Angestellte mitteilt, herrsche jetzt ein kleines Verkehrschaos am Medienpark, weil die Mitarbeiter vorzeitig in Feierabend geschickt werden.

+++ 13.48 Uhr +++ Nun schickt auch die Polizei aktuelle Informationen. Die Bombe wurde bisher noch nicht komplett ausgegraben. Gesperrt sind derzeit alle umliegenden Straßen nordwestlich der Kreuzung Mitterfeldallee und Betastraße in Unterföhring. Die Polizei ergänzt noch: Auch 2000 Autos befinden sich im Gefahrenbereich. Wenn alles nach Plan läuft, dürfte bis zum Deutschlandspiel die Welt wieder in Ordnung sein. Inwieweit die Berichterstattung der TV-Sender betroffen ist, ist derzeit nicht bekannt.

+++ 13.40 Uhr +++Die Münchner Kreisbrandinspektion hat eine Pressemitteilung herausgeschickt. Demnach handelt es sich um eine Fliegerbombe mit 125 Kilogramm Sprengstoff. Bis 18 Uhr soll das Gebiet rund um die Bombe in einem Radius von 500 Metern geräumt werden. In erster Linie befinden sich dort Geschäftsräume, aber auch Teile der Kreisstraße und eine Großtankstelle. Nachdem die Gebäude, in denen sich TV-Sender und Versicherungsunternehmen befinden, evakuiert wurden, soll die Bombe entschärft werden.

Bombenfund im Medienpark - Bilder vom Fundort

Bombenfund im Medienpark - Bilder vom Fundort

Der Sprengkörper ist ausgestattet mit einem mechanischen Aufschlagzünder und liegt in einer Tiefe von 150 Zentimetern, seine Entschärfung sollte laut Sprengkommando keine Probleme bereiten. Deswegen kann die Evakuierung auch nach und nach erfolgen. +++

Update 2:  Die Fernsehsender machen schon die ersten Witze auf Twitter. Sat.1 scherzt: "Bombenstimmung in Unterföhring: Bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe wird heute entschärft. Wenn wir nachher weg sind, nicht wundern. ;)". Und Sky Deutschland twittert: "Action & Explosionen gibt es in #Unterföhring täglich zu sehen!"

Update:Ein Sprecher der Polizei sagt gegenüber dem Münchner Merkur, dass 6000 Menschen betroffen seien, unter anderem der Fernsehsender ProSieben. Gegen 18.30 Uhr solle der Medienpark evakuiert werden.

Erstmeldung:Auf Twitter wird bereits spekuliert, von einer 250-Kilogramm-Bombe ist die Rede und dass sie am Nachmittag gesprengt werden solle. Die Polizei bestätigt bislang nur, dass die Fliegerbombe in Unterföhring gefunden wurde.

Der Fundort der Fliegerbombe liegt an der Betastraße, also in der Nähe des Medienparks. Ob Gebäude evakuiert werden müssen, ist bislang noch unklar. Erst vor Kurzem war eine Fliegerbombe in München gefunden worden.

Kathrin Garbe und Kathrin Brack

 

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