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Spielplatz-Tester: Die beiden Ortsvorsitzenden der Kirchheimer JU, Pia Bossmann und Michael Dirl, waren mit weiteren Mitgliedern in der Gemeinde unterwegs.  

Acht Plätze in Kirchheim bewertet

Spielplatz-Check: Paradiesisch bis verwahrlost

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Keine 10 Kilometer sind‘s vom Paradies  bis zur Müllkippe: Die Spielplätze weisen große Unterschiede auf. Die JU hat sie  bewertet.

Kirchheim - Die Junge Union Kirchheim hat sich ganz genau auf den Spielplätzen in der Gemeinde umgeschaut – und acht Flächen bewertet. Es war bereits der dritte Spielplatz-Check der Jungen Union, bei dem auch die Meinung der Bürger gefragt war. Rund 50 Kirchheimer und Heimstettner kamen zum Rundgang, äußerten ihre Sicht, gaben Anregungen und benannten Probleme. Diese flossen ebenso mit in die Bewertung ein wie die Einschätzungen der JU-Mitglieder.

Viele Mängel schnell behoben

Die umfangreiche Arbeit von der Besichtigungstour bis zur schriftlichen Dokumentation und Auswertung nehmen sie gern in Kauf. Denn „es ist wirklich schön, dass schon einiges passiert ist“ nach den letzten beiden Spielplatz-Checks, sagt Ortsvorsitzender Michael Dirl (21). Kaum eine Woche, nachdem die JU die Auswertung des vorherigen Checks 2016 an Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) übergeben hatte, „rief der Bauhof-Leiter an und berichtete, dass schon die ersten Problemstellen beseitigt wurden“, sagt Dirl. Besonders zufrieden ist er mit der Entwicklung des Abenteuerspielplatzes an der Graf-Andechs-Straße. „Wahnsinn, was sich da getan hat. Das ist ja fast schon ein Paradies für Kinder“, schwärmt er. Der Spielplatz bekommt im Check den Titel „Top des Jahres“.

Wendelsteinstraße Flop des Jahres

An anderen Stellen besteht jedoch Nachholbedarf. Trotz einer großen Spielplatzdichte von einem Platz pro etwa 250 Einwohner „gibt es Flächen, die sehr gut gelegen, aber kaum ausgebaut oder sehr stark rückgebaut sind“. Die JU verweist auf die Wiese gegenüber der Martin-Luther-Kirche und den Spielplatz an der Wendelsteinstraße. Letztere wurde Flop des Jahres.

Der Spielplatz-Check hat auch gezeigt: Anwohner beschweren sich immer wieder, dass diverse Spielplätze als Partyzone missbraucht werden. Die JU fordert die Gemeinde auf: „Es ist dringend an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wo die Jugendlichen ungestört im Sommer im Freien Zeit verbringen könnten.“ Die Skateanlage und Fläche am Wertstoffhof seien nicht ideal, weil es an Kontrolle fehle und die Treffpunkte zu weit abseits liegen. Der Vorschlag der JU: „Als Kompromiss böte es sich an, künftig im Ortspark einen Platz für Jugendliche mit Sitzgruppe, Grillstation zu installieren.“

Infos zu den Spielplätzen 

gibt’s auch bei der Gemeinde unter www.kirchheim-heimstet ten.de/portfolio-item/spielplaetze.

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