SpVgg nicht mehr Nummer eins: Wachablösung beim Merkur CUP

- VON MARTIN BECKER Aying - Irgendwann reißt jede Serie, das vermag auch ein großer Name nicht zu verhindern. Neun Mal in Folge hieß der Sieger beim Kreisfinale des Merkur CUP, den unsere Zeitung mit Unterstützung von E.ON Bayern und dem Bayerischen Fußballverband veranstaltet, SpVgg Unterhaching. Heuer aber blieb für die E-Junioren des Zweitligavereins erstmals nur der zweite Platz, diesmal triumphierte beim Kreisfinale in Aying nämlich der SV Pullach durch einen klaren 3:0-Sieg im Endspiel.<BR>

<P>"Das haben wir uns verdient", jubelte SVP-Jugendtrainer Richard Raiser, bis vor einem Jahr selbst im Betreuerstab der SpVgg Unterhaching aktiv. Seinen Pullachern traut Raiser noch allerhand zu: "Dass wir eine Chance haben, uns auch beim Bezirksfinale durchzusetzen, haben wir heute bewiesen." Ebenfalls als "lauter gute Fußballer" lobte Raisers Trainerkollege beim SV Pullach, Alex Ruml, die junge Truppe. "Wir sind ja schon als Geheimfavorit gehandelt worden. Ich bin froh, dass wir nach den anfangs weniger berauschenden Spielen dieser Rolle am Ende noch gerecht werden konnten", so Ruml.<P>Die drei Tore im Endspiel gegen die SpVgg Unterhaching erzielten Domingo Traumüller, Felix Rum mit einem sehenswerten Freistoß von der Mittellinie aus sowie Korbinian Vollmann schon vor der Halbzeitpause. Die zweite Hälfte verlief etwas ausgeglichener, entsprechend fiel auch das Resümee von Haching-Trainer Björn Richter aus: "Die erste Halbzeit war Mist, die zweite in Ordnung."<P>Kuriosum am Rande: Während die Pullacher schon überschwänglich ihren Erfolg feierten, lief auf dem Nebenplatz noch das Spiel Platz drei, bei dem der Anpfiff zu früh erfolgt war. Den dritten Platz sicherte sich der SV-DJK Taufkirchen mit einem 2:0 über die bemerkenswert forsch auftretenden Buben von Fortuna Unterhaching. "Wir wollten die Großen ein bisserl ärgern, das ist uns nicht ganz gelungen", fand Fortuna-Trainer Albert Priller, der zugleich betonte: "Unsere Mannschaft ist halt nicht bunt zusammengewürfelt, sondern besteht fast ausschließlich aus Unterhachinger Kindern. Mehr ist da noch nicht drin." Doch Platz vier im Kreisfinale, das klingt ja durchaus positiv.<P>Der Taufkirchner Trainer Günter Plazovnik wertete den dritten Platz derweil als "absolut zufrieden stellend", zumal seine Buben im Halbfinale der SpVgg Unterhaching nur hauchdünn 0:1 unterlagen. "Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können", so Plazovnik, "es ist halt das alte Lied mit der Abschluss-Schwäche, und so hat die clevere Mannschaft gewonnen."<P>Mehr zum Wettbewerb im Internet unter www.merkur.de/specials/mc/merkurcup<P>

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