Politiker mit Doppelbock: (v.l.) Beatrix Burkhardt, Markus Rinderspacher, Georg Schlagbauer, Markus Blume, Wolfgang Steffinger, Wirt Manfred Silbernagl, Friederike Steinberger, Thomas Kauer und Sebastian Schall. Foto: Michel

Starkbier aus der Forschungsbrauerei: Doppelbock mit umwerfender Wirkung

Unterhaching - „Umwerfend, im wahrsten Sinne des Wortes!" So beschreibt Stadträtin Beatrix Burkhardt das Starkbier „St. Jakobs Blonder Frühjahrsbock" und nimmt einen kräftigen Zug aus ihrer Maß.

Mit einer Stammwürze von 19,8 Prozent und einem Alkoholgehalt von 8,3 Prozent zählt das Bier wohl zum stärksten Doppelbock Münchens. In der 1930 gegründeten Forschungsbrauerei in München Ramersdorf-Perlach, Unterhachinger Straße 78, wurde wieder das erste Fass angezapft.

Diese Ehre gebührte dem Stadtrat und Handwerkskammerpräsidenten Georg Schlagbauer. Nach nur drei Schlägen konnte das erste Bier der Saison im Keferloher Tonkrug an die Polit-Prominenz ausgeschenkt werden. Geübt hat der gelernte Metzgermeister nicht: „Das ist das erste große Fass. Sonst mache ich das nur privat. Aber die Kraft hab ich ja vom Beruf her sowieso.“

Hergestellt wird das Bier ganz ohne Automatisierung und mit Rohstoffen aus der Region. Gut 4000 Liter werden in der Starkbierzeit im Bräustüberl ausgeschenkt, nachdem das Bier rund 14 Wochen bei perfekter Temperatur von Minus 1 Grad gereift ist, sagt Wirt Manfred Silbernagl. Mit seinem Bruder Hans führt der Brauer, Mälzer und Destillateur die Brautradition nach dem Originalrezept des Gründers Gottfried Jakobs fort. Scheint gut anzukommen: Landtagsabgeordneter Markus Blume bezeichnet das Stüberl als seine „Stammkneipe, in der das Bier von Jahr zu Jahr besser wird“. jh

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