Neuer Vorstand: Georg Kalmer, Judith Eckmüller, Christine Fichtl-Scholl, Peter Benthues, Marion Wimmer, Uli Reitz (v.l.).   Foto: MM

Starke Helfer und eine Erbschaft

Oberschleißheim - Sie sind zu einer unverzichtbaren Anlaufstelle für ältere Menschen in besonderer Lage geworden: Den Einsatz der Vereinshelferinnen hat vor rund 70 der 500 Mitglieder Georg Kalmer, der wiedergewählte Vorsitzende des Kranken- und Altenpflegevereins Oberschleißheim, hervorgehoben.

Eine besondere Ehrung erfuhr Hildegard Reuter, die seit 1989 als Vereinshelferin tätig ist und seit vielen Jahren als Schriftführerin im Vorstand mitgearbeitet hat.

In seinem umfassenden Rechenschaftsbericht ging Kalmer bei der Jahreshauptversammlung auch auf die „segensreiche Arbeit“ der drei Hospizhelferinnen ein. Nicht unerwähnt blieb der letzte Wille von Mitglied Erich Rottensteiner: Der frühere Oberamtsrat der Stadt München, hatte seinen Ruhestand in Oberschleißheim verlebt und nach seinem Tod den Kranken- und Altenpflegeverein als Alleinerben eingesetzt.

Im Aufbau befindet sich weiterhin die ambulante Demenzhilfe: Mittlerweile stehen drei ausgebildete Helferinnen zur Verfügung, die an Demenz leidende Personen in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich besuchen und den Angehörigen eine echte Hilfe sind. Zur Zeit betreuen die Helferinnen vier bis fünf Personen, sagte Kalmer, aber der Bedarf wachse.

Nach einem erfreulichen Kassenbericht und der einstimmigen Entlastung des Vorstands wurden Georg Kalmer und Peter Benthues, die den Verein seit 1986 führen, wiedergewählt, ebenso wie Schatzmeister Uli Reitz und als Beisitzer Pfarrer Ulirch Kampe.

Neu im Vorstand sind Judith Eckmüller als Schriftfühererin, Marion Wimmer als deren Stellvertreterin und Christine Ficht-Scholl als Beisitzerin. Mitglied im Vorstand ist außerdem Manfred Brunner, der Einsatzleiter der Hospizgruppe. mm

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