Statt Praktikantin gleich Chefin

- Veronika Gerstacker neue Geschäftsführerin des Bürgerhauses Haar

Haar (erl) - "Das ist genau mein Ding!" Erst seit 7. Januar ist Veronika Gerstacker Geschäftsführerin des Haarer Bürgerhauses. Aber dass sie hier eine ganz hervorragende Arbeit für sich gefunden hat, da ist sie sich schon jetzt sicher. Und dabei wollte die 39-Jährige doch ursprünglich nur ein Praktikum im Bürgerhaus machen: Im Sommer 2003 arbeitete die Haarerin noch in einem Computerbuchverlag im Bereich Grafik und Webdesign im Lektorat; seit vielen Jahren, da der Arbeitsmarkt für ihre Studienfächer Völkerkunde und Ethnologie nicht besonders rosig aussah. "Bei dieser Tätigkeit hab ich gelernt mit Menschen umzugehen und zu organisieren", erklärt die gebürtige Münchnerin. Doch schon immer hatte sie der Bereich Kulturmanagement interessiert, nicht zuletzt weil sie ein großer Fan der Kleinkunst und Musikveranstaltungen kleinerer Bands ist.

So bewarb sie sich für ein Praktikum - und was lag dabei näher, als den ersten Anlauf direkt vor der eigenen Haustüre, also in Haar, zu starten. "Ich traf auf Frau Nikolaus, die sich viel Zeit für mich genommen hat. Und am Ende des Gesprächs hat sie mir erzählt, dass sie in einem halben Jahr in Pension geht." Nur wenige Tage später flatterte in den Briefkasten der Gemeinde die Bewerbung von Veronika Gerstacker.

Die ersten Erfahrungen: "Es ist doch ein bisschen mehr Verwaltung dahinter, als ich gedacht habe. Und man muss schon gut jonglieren, um eine Ausgewogenheit im Angebot zu erzielen", sagt die neue Bürgerhauschefin. Ihre große Feuerprobe wird der Fasching. Einen Vorgeschmack bekam sie beim großen Bürgerball - auch wenn der noch von ihrer Vorgängerin Margit Nikolaus organisiert wurde.

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