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Erneut Bauarbeiten an der B 11, diesmal in Baierbrunn: Die Arbeiten dauern bis Mitte Dezember.

An der B11

Der Stau verlagert sich nach Baierbrunn

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Baierbrunn -  Autofahrer sind damit, gelinde gesagt, nicht so glücklich. Jetzt ist zwar die B 11 in Schäftlarn wieder frei befahrbar. Aber dafür stockt der Verkehr auf der Bundesstraße ein paar Kilometer weiter nördlich gleich wieder. Weil mittlerweile in Baierbrunn gebaut wird nahe der Durchgangsstraße – und weil deshalb ein Fahrstreifen der Bundesstraße nicht nutzbar ist.

Im Rathaus der kleinen Gemeinde klingelt deshalb dieser Tage nicht selten das Telefon. Leute rufen an, die sich ärgern, weil sie meinen, die Verwaltung sei verantwortlich für die neuerlichen Behinderungen. Ist sie aber nicht. Was gerichtet wird, ist die Friedhofsmauer. Und für den Zeitplan ihrer Sanierung, die überfällig gewesen ist, ist die Erzdiözese zuständig. Die ließ sich mit der Genehmigung der anfallenden Kosten doch ziemlich Zeit, wie zu hören ist.

Dabei, das kann man auch gleich sagen, halten sich aber die Behinderungen in engen Grenzen. Bis Mitte Dezember bleibt die Baustelle, wie sie ist. Dann wird das Ganze unterbrochen, ab März soll dann der zweite Teil der einen bis 3,50 Meter hohen, 140 Meter langen Mauer, der aber nicht mehr an der Bundesstraße liegt, hergerichtet werden – wofür dann keine Sperrung der B 11 mehr nötig sein wird.

Dann sind auch die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die in den vergangenen Jahren rund um die alte, 1065 erstmals erwähnte Dorfkirche St. Peter und Paul und am Gotteshaus selbst stattgefunden haben, abgeschlossen. „Die Kirche ist ein Juwel“, freut sich Kirchenpfleger Siegfried Hirsch. Auch der Friedhof, dessen Grabsteine alle unter Denkmalschutz stehen, ist schon recht aufwendig hergerichtet worden – die Mauer war das letzte, was fehlte. Sie war zuletzt vor 40 Jahren saniert worden, mehr schlecht als recht. Jetzt wird das Fundament mit der Mauerkrone neu verbunden, die Risse werden gekittet, das Bauwerk selbst wird neu geweißelt.

Ach ja, die Kosten? Eine Viertelmillion Euro wird die Renovierung der Mauer letztlich verschlingen, 75 Prozent davon zahlt die Erzdiözese. Den Rest müssen sich Gemeinde und Kirchengemeinde irgendwie aufteilen. Das Thema beschäftigt den Gemeinderat bei seiner nächsten Sitzung.

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