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Entscheidung einstimmig gefallen: Deutsche-Bank-Manager soll Vorstandschef bei der Commerzbank werden

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Tobias Schweinsteiger hat hier zwar die Nase vorn, doch insgesamt enttäuschte der Hachinger Stürmer. Er wurde gegen Ömer Kanca ausgewechselt. Foto: Eva Huber

Nur Steegmann hat Grund zur Freude

Unterhaching - Ernüchterung bei der SpVgg Unterhaching: Aus dem guten Start als Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde wurde nichts. Der FC Bayern machte den so motivierten Hachingern mit dem 1:0-Sieg im Sportpark einen dicken Strich durch die Rechnung.

Es war für Haching nicht die einzige schlechte Nachricht. Die zweite gab es schon während der Partie, als Andreas Brysch die Gelbe Karte sah. Es war nämlich die fünfte für den 23-jährigen Innenverteidiger, damit ist er im kommenden Auswärtsspiel beim Tabellen-Vierten Erzgebirge Aue gesperrt. Weil Abwehrchef Milan Susak noch nicht fit ist und am Sonntag nicht einmal im Kader war, wird es personell nun eng in der Abwehr. Christian Hain wird Brysch ersetzen, daneben gibt es wenige Alternativen für die Viererkette.

Und in der ist womöglich noch eine Position neu zu besetzen – die dritte Hiobsbotschaft des Wochenendes, die erst gestern bekannt wurde. Thorsten Schulz hatte sich eine schmerzhafte Blessur am Fuß zugezogen, die sich anscheindend als Zehenbruch entpuppte. Die genaue Diagnose wurde gestern noch geheimgehalten. Sollte der Rechtsverteidiger ausfallen, bliebe für das nächste Spiel eine nur mäßig erfahrene Hintermannschaft zur Verfügung.

Dichthalten müsste sie dennoch, denn Zu-Null-Spiele waren das erklärte Ziel von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl schon in der Vorbereitung. Bis auf den verhängnisvollen Handelfmeter, der den FC Bayern II am Sonntag früh auf die Siegerstraße brachte, hatte das auch einigermaßen funktioniert. „Sechs Minuten lang waren wir gar nicht auf dem Platz“, blickte der Coach zurück, „und haben defensiv nicht konzentriert gewirkt.“ Das wurde im Laufe der Partie besser. Dafür mangelte es dann in der Offensive.

„Da haben wir nicht viel zum Nachlegen gehabt“, so Hasenhüttl. Er brachte zwar Ömer Kanca für den enttäuschenden Tobias Schweinsteiger, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass er Marcus Steegmann schmerzlich vermisste. „Er hätte uns vielleicht weiterhelfen können.“ Steegmann hatte am Sonntag komplett gefehlt, und das aus einem ganz privaten Grund. Der 28-Jährige verbrachte mit seiner Frau Carolin den Tag in der Klinik, um auf die Geburt des ersten Kindes zu warten. Sohn Julian kam schließlich um 18.28 Uhr zur Welt. „Wir sind überglücklich und freuen uns über ein Münchner Kindl“, ließ der frischgebackene Papa gestern ausrichten, „auch wenn alles sehr anstrengend war“. Die Kollegen, die sich zur gleichen Zeit schon zu Hause auf der Couch befanden, plagte die Anstrengung des Tages auch. Aber ganz ohne glückliches Ende.

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