Mit Schecks honorierten Vorstandvorsitzender Peter Heinrich (2.v.r.) von der Münchner Bank und Kunstvereins-Vorsitzende Monika Waschin (Mitte) die Gewinner des Kunstwettbewerbs (v.l.): Wolfgang Leder, Barbara Leib und Carmen Miller. Foto: robert brouczek

Mit dem Stoppschild auf den ersten Platz

Oberhaching - Barbara Leib gewinnt mit material-Collage den Wettbewerb von Kunstverein Oberhaching und Münchner Bank

Für ihr Stoppschild als Material-Collage erhielt die Künstlerin Barbara Leib jetzt den Oberhachinger Kunstpreis der Münchner Bank. Die 45-Jährige belegte bei dem Wettbewerb des Kunstvereins Oberhaching den ersten Platz und bekam dafür 1000 Euro. Auf den zweiten und dritten Platz kamen Carmen Miller mit einer grafischen Arbeit und Wolfgang Leder mit Cartoons.

Der Wettbewerb trug den Titel "ZEITGEISTerfahrer". Die Werkschau mit den prämierten Künstlern fällt heuer auch mit dem 20-jährigen Bestehen des Kunstvereins zusammen.

Den ersten Platz eroberte Leib mit einer außergewöhnlichen Arbeit. Bei ihrem Stoppschild befindet sich in dem weißen Querstreifen hinter Plexiglas ein Tuch mit der Aufschrift "Ich bin der gute Hirte und ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich". Barbara Leib beschreibt die Arbeit als einen Schrein. "Das Schild signalisiert uns das Verbot der Einfahrt. Alle Fahrer in dieser Straße bewegen sich in dieselbe Richtung. Wenn wir trotz des Schilds in diesen Weg einfahren, werden wir zum Geisterfahrer." Die Frage, die sich Leib mit der Arbeitt stellt, lautet: "Entspricht die katholische Kirche noch unserem Zeitgeist?"

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