Huch, das Wasser läuft ab: Ein Badegast am Deininger Weiher beobachtet die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dingharting beim Abdichten mit Sandsäcken. 
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Huch, das Wasser läuft ab: Ein Badegast am Deininger Weiher beobachtet die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dingharting beim Abdichten mit Sandsäcken. 
Am Sonntagmittag war die Feuerwehr Dingharting mit Sandsäcken am Deininger Weiher im Einsatz.
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Am Sonntagmittag war die Feuerwehr Dingharting mit Sandsäcken am Deininger Weiher im Einsatz.
Am Sonntagmittag war die Feuerwehr Dingharting mit Sandsäcken am Deininger Weiher im Einsatz.
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Am Sonntagmittag war die Feuerwehr Dingharting mit Sandsäcken am Deininger Weiher im Einsatz.
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Am Sonntagmittag war die Feuerwehr Dingharting mit Sandsäcken am Deininger Weiher im Einsatz.

Auslöser: Morsches Holz

Deininger Weiher läuft aus

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„Der Deininger Weiher läuft aus.“ Mit diesen Worten haben Gäste des „Waldhauses“ am Deininger Weiher den Wirt informiert. Am Sonntagmittag rückte die Feuerwehr Dingharting mit Sandsäcken aus.

Straßlach-Dingharting– Um einen halben Meter innerhalb von nur zwölf Stunden ist der Wasserstand des Deininger Weihers in Straßlach-Dingharting von Samstag auf Sonntag zurückgegangen. Das hatten Gäste des „Waldhauses“ am Deininger Weiher bemerkt und den Wirt informiert. Dieser versuchte zunächst das Landratsamt oder Wasserwirtschaftsamt zu kontaktieren, konnte dort am Wochenende aber niemanden erreichen. Deshalb wurde am Sonntag um 12.10 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Dingharting alarmiert, die mit zehn Mann ausrückte. Die Einsatzleitung lag bei Franz Zanker.

Grund für das Auslaufen des Weihers waren offenbar durchgefaulte Bretter an einem Wehr. Die Einsatzkräfte ersetzten die morschen Bretter zunächst durch Schalbretter, was das Abfließen aber nicht ausreichend stoppte. Daraufhin forderten die Freiwilligen 125 Sandsäcke von der Nachbarfeuerwehr in Oberhaching an. Zwei Einsatzkräfte aus Oberhaching brachten die Säcke zum Deininger Weiher, wo der Abfluss mit den Säcken und einer Plane abgedichtet wurde. „Etwa zehn Prozent gehen jetzt noch vorbei“, meldet Einsatzleiter Franz Zanker.

Vor dem Einsatz der Feuerwehr war der Wasserstand rapide gefallen. Am Sonntagfrüh waren 40 Zentimeter unterhalb des Standes von Samstagabend gemessen worden. Insgesamt hat der Deininger Weiher ein Volumen von 40.500 Kubikmetern bei einer Wassertiefe von 1,80 Metern. Demnach könnten um die 10.000 Kubikmeter Wasser abgelaufen sein. Laut Feuerwehr war das Gleißental, in das die Wassermassen abflossen, gut gefüllt. Üblicherweise liegt es in dieser Jahreszeit trocken. Ein Auslaufen in diesem Ausmaß hat auch Zanker noch nicht erlebt. „Ich kann mich erinnern, dass der Deininger Weiher vor zwei Jahren wegen starker Regenfälle einmal übergelaufen ist. Aber ein Auslaufen in diesem Umfang gab es meines Wissens noch nicht.“

Sophia Heyland

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