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Was vom Baume übrig blieb: Die eingezeichneten Daten flößen Respekt ein.

Maibaum mit Traummaßen

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Schöner als im dörflichen Großdingharting kann ein Maibaum eigentlich kaum stehen. Direkt neben dem Dorfweiher. Gegenüber dem Dorfladen.

Großdingharting – Allerdings – momentan ist dort, wo die weißblaue Ortsmitte den Himmel über dem kleinen Weiler kitzeln sollte, nur ein Stumpf zu sehen. Großdingharting bekommt dieses Jahr ein neues Brauchtumsholz, der Vorgänger-Baum wurde schon im vergangenen Jahr gekappt.

Und das neue Traditionsstangerl ist freilich längst eingeholt. Es war an Silvester schon geschnitten worden – und hat, wie Burschenvorstand Stefan Käser dieser Tage mitteilt, durchaus „Traummaße“: Der Baum ist insgesamt 35 Meter lang und „stolze“ 142 Jahre alt. Kurze geschichtliche Exkursion: Vor 142 Jahren erklärte zum Beispiel Papst Pius IX. die Kulturkampfgesetze des Kaiserreichs für ungültig.

Seit Ende März wird das Sechs-Kubikmeter-Trumm bewacht, gelagert ist es beim Korsa. Aufgestellt wird das Brauchtumsholz am 29. April dann allerdings per Kran und nicht mit der Hand – zwischen Dorfweiher und Dorfladen ist schließlich auch noch eine Straße. 

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