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Immer wieder mussten Rettungskräfte in den vergangenen Wochen gekenterte Bootsfahrer aus der reißenden Isar retten. Jetzt hat das Landratsamt ein Verbot erlassen. 

Nach lebensgefährlichen Rettungseinsätzen

Ab sofort Boot-Verbot auf der Isar

Das Befahren der Isar im Landkreis München ist ab Samstag, 19. August, bis auf Weiteres verboten. Damit reagiert das Landratsamt auf die gefährliche Hochwasser-Situation und auch auf leichtsinnige Bootsfahrer und Badende, die die bisherigen Warnungen ignoriert haben. 

Landkreis - Aufgrund der vorhergesagten Niederschläge sei mit einem starken Anstieg der Pegelstände der Isar zu rechnen. Mit der starken Strömung und dem vermehrten Aufkommen von Treibgut besteht für Bootfahrer und Badende erhebliche Gefahr für Leib und Leben. Das Landratsamt München habe sich deshalb für ein Bootsfahrverbot auf der Isar innerhalb der Landkreisgrenzen entschieden. Wann das Verbot wieder aufgehoben werden kann, wird das Landratsamt nach erneuter Einschätzung der Situation in den kommenden Tagen bekannt geben. 

In den vergangenen Wochen hatte es bereits immer wieder Rettungseinsätze aufgrund gekenterter Schlauchboote und gestrandeter Personen entlang der Isar gegeben (wir berichteten). Erst am Mittwoch war ein 24-Jähriger in München in der Isar

beim Baden ertrunken

Dennoch hatten auch weiterhin zahlreiche Bootsfahrer und Schwimmer die eindringlichen Warnhinweise und Belehrungen der Polizei und der Rettungskräfte ignoriert. Um weitere Noteinsätze zu verhindern und die Rettungskräfte nicht weiter zu gefährden, hat das Landratsamt nun eine Allgemeinverfügung erlassen und das Befahren der Isar im gesamten Landkreisgebiet bis auf Weiteres komplett untersagt.

Hinzu kommt, dass der

Sylvensteinstausee derzeit kontrolliert abgelassen wird

, weshalb mit einem sprunghaften Anstieg des Wasserpegels zu rechnen ist. 

mm

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