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Nachdem zunächst friedlich gefeiert wurde, kam es im Anschluss zur Messerattacke.

Versuchte Tötung bei München

Streit nach Wiesn-Anstich eskaliert: Messerstiche in Hals und Oberkörper - junger Mann in Klinik

  • Doris Richter
    VonDoris Richter
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Nach dem sogenannten Wiesn-Anstich in einer Gaststätte bei München sind am Samstag mehrere Jugendliche aneinandergeraten. Ein 23-Jähriger kam mit gefährlichen Stichverletzungen ins Krankenhaus.

Straßlach-Dingharting - Es war zunächst ein ganz friedlicher „Wiesnanstich“ im Gasthof zum Wildpark in Straßlach. Wiesn-Wirt Thomas Roiderer vom Hackerzelt zapfte an.  Das Wetter wunderbar, der Biergarten voll, die Menschen in Tracht freuten sich über die Blasmusik. Unter den Feiernden waren auch zwei Gruppen Jugendlicher und junger Erwachsene. Nach Angaben der Polizei gerieten die beiden Gruppen dann gegen Mitternacht, nachdem sie die Gaststätte verlassen hatten, aus bislang unbekannten Gründen zunächst verbal aneinander. „Die Burschen sind vor unserem Biergarten in einen Streit geraten“, hat Toni Roiderer, Vater von Thomas Roiderer noch mitbekommen. Schließlich entwickelte sich daraus eine Rauferei. Im Verlauf wurde ein 23-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen durch Messerstiche in den Hals- und Oberkörper schwer verletzt.

Versuchte Tötung bei Wiesn-Anstich: Mehr als zehn Streifen vor Ort

Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst, woraufhin über zehn Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt wurden und sofort mit Fahndungsmaßnahmen begannen. Der 23-Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und danach in ein Münchner Krankenhaus gebracht, wo die Verletzungen chirurgisch versorgt wurden. Der junge Mann befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung, ist aber außer Lebensgefahr.

Nach Messerstecherei in Straßlach: Zwei Jugendliche festgenommen

Zwei jugendliche Tatverdächtige (beide 17 Jahre alt mit Wohnsitzen im Landkreis München), die sich vom Tatort entfernt hatten, wurden noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Auch ein Messer fand die Polizei in der Nähe. Ob es sich um die Tatwaffe handelt, wird noch geklärt. Gegen einen der beiden Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht München, auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I, inzwischen einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Gegen den zweiten Tatverdächtigen wurde kein Haftbefehlsantrag gestellt. Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und zum genauen Tatablauf hat die Mordkommission München übernommen.

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