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Schoko, Mango, Vanille und Schlumpfeis: Die Auswahl in Luca Peressuttis Eisdiele ist groß. 

Straßlach hat jetzt eine Eisdiele: Italienisches Flair am rechten Isarhochufer

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Straßlach-Dingharting hat einen neuen Treffpunkt: In der Grünwalder Straße, schräg gegenüber vom Weiher, hat Anfang August eine Eisdiele aufgemacht. „Ein weiterer Ort zum Genießen“ sei hier entstanden, vermeldet die Gemeinde-Verwaltung stolz.

Straßlach-Dingharting – Zwei große Eistüten aus Plastik stehen vor dem Eingang, man kann auch draußen sitzen in einem kleinen Garten, drinnen sind auch noch einmal über 30 Plätze. Betreiber ist Luca Peressutti, der schon Eisdielen in Poing und in Grünwald besitzt und die neue Filiale auch im Winter auflassen will. Pizza und Bruschetta soll es dann in dem kleinen Lokal geben, außerdem Schinken aus San Daniele, wo er herkommt. Allerdings braucht er dafür noch die nötigen Genehmigungen.

Luca Peressutti (51) ist in der Gastronomie aufgewachsen, seine Eltern haben ein Hotel mit Restaurant. Er hat früh seine Leidenschaft für die Eisherstellung entdeckt, 1985 hat er dann die ersten Rezepte selber entwickelt. Eine Weile hat er auch in Kroatien gearbeitet und dort „noch mehr gelernt. Ich wurde ein Profi in der Eisproduktion“.

Es war sein Sohn Simone, der ihn schließlich dazu bewegt hat, sich selbstständig zu machen. Vor 13 Jahren haben die beiden zusammen in Grünwald ihr erstes Geschäft eröffnet, am Marktplatz. Vor sieben Jahren kam dann die Eisdiele in Poing dazu, die ebenfalls auch in den Wintermonaten geöffnet hat.

Schoko, Vanille, Mango, aber auch Schlumpfeis: Insgesamt 36 Sorten stehen in der neuen Zweigstelle zur Wahl, dort, wo früher in Straßlach mal eine Apotheke, dann eine Reinigung gewesen sind. 1,40 Euro kostet die Kugel, es gibt auch kleinere Kugeln für Kinder für einen Euro. Das Eis wird von Peressutti frisch gemacht, er sagt, er verwendet nur natürliche Zutaten und verzichtet auf Geschmacksverstärker. In den meisten Fruchteis-Sorten ist auch keine Milch, nur die Früchte, Wasser und Zucker. Es gibt Kunden, die schwören vor allem auf sein Pistazien-Eis. Die meisten Besucher greifen allerdings letztlich doch auf Vanille und Schoko zurück.

Derweil bemüht sich die Gemeinde ebenso wie der Gemeinderat darum, den Fußweg zur Eisdiele sicherer zu machen. Die Durchgangsstraße wird schließlich täglich von 9500 Autos befahren, sie zu überqueren ist nicht ganz ungefährlich. Auf eigene Kosten hat die Kommune jetzt ein Gutachten erstellen lassen, am liebsten wäre der Verwaltung, es würde eine weitere Fußgängerampel errichtet. „Das Konzept dafür ist schlüssig und genehmigungsfähig, jetzt ist das Landratsamt am Ball“, meint dazu Bauamtsleiter Richard Schmidt.

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