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Nistkästen und Schafwolle haben Mitglieder der CSU Taufkirchen nach fachlicher Beratung durchs Umweltamt rund um den Kindergarten Wawuschel aufgehängt. 

Aktion im Kindergarten Wawuschel

25 neue Nistkästen für Singvögel

Kräftig angepackt hat in Taufkirchen die CSU und 25 Nistkästen für heimische Singvögel montiert.

Taufkirchen – Es ist natürlich ein kleiner Scherz. Man wolle „mietfreien Wohnraum anbieten“, sagt Herbert Heigl. Eine neue Initiative, um dem Siedlungsdruck im Ballungsraum rund um die Landeshauptstadt zu trotzen? Nein, es geht um Nistkästen für Singvögel, wie der Chef der örtlichen CSU-Gemeinderatsfraktion ergänzt: 25 neue Nistkästen und Schafwolle in Futterspiralen haben die Christsozialen gespendet: „Wir wollen für die Vögel Anreize schaffen, sich in Taufkirchen zu vermehren.“

Fachliche Beratung haben die Vogelfreunde sich von der Diplom-Biologin Christine Schwarzmüller, Mitarbeiterin des Umweltamts der Gemeinde, geholt. Sie suchte die passenden Bäume aus, auf denen Nistkästen in einer Mindesthöhe von zwei Metern aufgehängt und mit dem Flugloch nach Osten ausgerichtet werden. Die Befestigung erfolgte mit Alunägeln, „die sind für Bäume unbedenklich“, erläuterte Schwarzmüller.

Alle Nistkästen sind inzwischen schon montiert worden, und zwar im örtlichen Kindergarten Wawuschel. Denn, so die Idee: Au diese Weise können die Kinder beobachten, die die kleinen Vögel von ihren Eltern großgezogen und gefüttert werden. Als zusätzliches Baumaterial für die Vögel ist in der Nähe der Nistkästen Schafwolle in die Bäume gehängt worden. Kuschelige Voraussetzungen also.

„Die rückläufigen Zahlen bei der Winterzählung des Landesbunds für Vogelschutz, besonders die der Kohlmeisen-Population, hat uns aufgerüttelt“, sagt CSU-Gemeinderätin Aline Erdmann. „Es wäre sehr schön, wenn sich ganz viele beteiligen und weitere Nistmöglichkeiten für die Vogelwelt in ihrer Nähe anbieten.“ Die Zeit zum Aufhängen solcher Nisthilfen sei jetzt gekommen, „und wer schon Kästen im Garten hat, sollte diese bald leer räumen, damit die Brutplätze spätestens im März wieder bezogen werden können“.

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