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Kein schöner Anblick ist die Fußgänger-Unterführung am Bahnhof Taufkirchen.

Probleme mit Graffiti, Parken und Verkehr 

Am Taufkirchner S-Bahnhof soll sich was tun

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Probleme gibt‘s einige am S-Bahnhof Taufkirchen: Nach langer Zeit scheint sich nun endlich etwas zu bewegen.

Taufkirchen – Gleich mehrere Dinge liegen am Taufkirchner S-Bahnhof im Argen. Die wichtigsten griff Thomas Beer, der im Rathaus für die „Soziale Stadt“ zuständig ist, bei der Bürgerversammlung auf. „Die Parksituation ist sehr

grenzwertig, vor allem, weil viele Pendler die Parkplätze belegen“, sagte er. „Sie wählen Taufkirchen, weil es der letzte S-Bahn-Halt im Innenraum ist.“

Ein weiteres Problem des S-Bahnhofs im Ortsteil Taufkirchen am Wald: die Verkehrsanbindung. „Sie läuft allein über die Bahnhofsstraße – und somit über ein reines Wohngebiet“, erläuterte Beer. In Zukunft könne sich die Gemeinde eine Anbindung an die Waldstraße vorstellen. Allerdings „sind wir momentan in der Findungsphase. Wie die Straße vielleicht einmal laufen wird, wissen wir nicht“. Da die Gemeinde nicht die Eigentümerin der Flächen ist, sind bei Planungen im Bahnhofsumfeld viele weitere Interessen zu berücksichtigen.

Positiv war die Neueröffnung des „Café imBiss“. Vor genau einem Jahr haben die Pächter dem Bahnhofsstüberl (Bahnhofskiosk direkt am Bahnsteig in Richtung München) damit neues Leben eingehaucht. Gleichwohl bestehen die von Beer benannten Probleme fort. Deutlich wurde dies auch durch die vielen Anträge, die die Taufkirchner in der Bürgerversammlung zum Zustand des S-Bahnhofs stellten.

Das vorerst wichtigste Datum für die Gemeinde ist deshalb der 1. Dezember: Bis dahin muss die Verwaltung bei der Regierung von Oberbayern, die Förderer der „Sozialen Stadt“ ist, ihren Rahmenplan für 2018 vorgelegt haben. „Die Idee der Verwaltung ist, einen Wettbewerb für das Bahnhofsumfeld auszuloben, um den gesamten Bereich aufzuwerten“, teilte Beer mit.

Momentan gibt es für das Gebiet keinen Bebauungsplan. Deshalb hat die Gemeinde das Bauleitplanverfahren angestoßen. Mit berücksichtigen möchte sie in diesem Zusammenhang auch eine mögliche Bebauung der Kegelfelder im Süden des S-Bahnhofs. Wie berichtet, haben die Eigentümer der Flächen und der Taufkirchner Gemeinderat den Gesprächsfaden im Sommer vergangenen Jahres wieder aufgenommen. Als neutralen Berater hat die Gemeinde den „Werkbund Bayern“ ins Boot geholt. „Falls es auf den Kegelfeldern zu einer Nachverdichtung kommt, müssen wir auch die Verkehrserschließung im Auge behalten“, betonte Beer. „Vor allem, falls dort Wohnbebauung entstehen sollte.“  

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