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Dankeschön für ihren Einsatz: Bürgermeister Ulrich Sander und seine Frau Ruth (links neben ihm) beim Handschlag mit Gabriele Eggers (r.) und ihren Kolleginnen von der Nachbarschaftshilfe.

Neujahrsempfang in Taufkirchen

Integration ist größte Herausforderung 

Taufkirchen - Ein Jahr, in dem „vieles bewegt“ werden konnte, liegt hinter Taufkirchen. Und es gilt, weiter viel zu bewegen. Herausforderungen, die weiterhin nur mit Ehrenamtlichen zu stemmen ist.

Ein turbulentes und ereignisreiches Jahr liegt hinter seiner Gemeinde, daher freute sich Taufkirchens Bürgermeister Ullrich Sander (parteifrei), das neue Jahr mit einem „positiven Paukenschlag“ einleiten zu können. Die Gemeinde hatte unter der Woche das Belegrecht für 150 Wohnungen in der Siedlung „Am Wald“ von der Wohnungsbaugesellschaft Gewofag erworben, was für viel Beifall unter den 300 geladenen Gästen beim Neujahrsempfang im Ritter-Hilprand-Hof sorgte. Dieser Wohnraum kann, anders als bisher, jetzt auch an Taufkirchener vermietet werden kann.

300 Flüchtlinge in Traglufthalle

„So positiv kann das Jahr weitergehen“, sagte Sander, der sich besonders bei den vielen freiwilligen Helfern bedankte, die sich im Helferkreis Asyl oder privat für die Flüchtlinge engagieren. Auch das „vorbildhafte“ Engagement der Malteser und der Freiwilligen Feuerwehr betonte Sander ausdrücklich. „Sie alle haben großen Anteil daran, dass wir die Situation überhaupt in den Griff bekommen haben“, sagte er. 

Generell war dem Rathauschef anzumerken, wie stolz er auf die Leistung der Taufkirchener hinsichtlich der Unterbringung und Betreuung der Asylbewerber ist. Dabei stellt Sander auch die Vorreiterrolle der Gemeinde bei der Unterbringung der Schutzsuchenden heraus. Als erste Gemeinde im Landkreis habe man hierbei auf eine Traglufthalle gesetzt, in der seither etwa 300 Flüchtlinge ein vorläufiges Zuhause gefunden haben. Nun gelte es, „die geflüchteten Menschen, die dauerhaft bei uns bleiben werden, zu integrieren“, sagte der Bürgermeister. „Das ist eine große Herausforderung, der sich Taufkirchen weiterhin verantwortungsbewusst und weltoffen stellen wird.“ Ob für die eh schon klamme Gemeinde noch weitere Ausgaben im Bereich Asyl entstehen, werde sich im Laufe des Jahres zeigen. 

Florian Prommer

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