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Keine Zukunft sieht die Mehrheit des Gemeinderats für die Grundschule im Altbestand. 

Baukosten von rund 30,67 Millionen Euro

Grundschule an der Pappelstraße in Taufkirchen wird neu gebaut

Taufkirchen –Neubau statt Sanierung: Die Grundschule an der Pappelstraße wird neu gebaut. Für geschätzt 30,67 Millionen Euro, für die die Gemeinde „eine Menge drauflegen muss“.

Bei der Sondersitzung wurde die Entscheidung noch vertagt (wir berichteten), nun hat der Gemeinderat Taufkirchen einen Entschluss gefällt: Die Grundschule an der Pappelstraße wird neu gebaut. Neuer Standort ist der Sportplatz an der Pappelstraße. Kostenaufwand, grob geschätzt: rund 30,67 Millionen Euro.

Die Entscheidung für den Neubau am Sportplatz Pappelstraße fiel relativ zügig. Die beauftragten Schwinde-Architekten und Hitzler-Ingenieure hatten die Variante nach der Sondersitzung zusätzlich mit eingearbeitet und die Kosten grob überschlagen.

Nun sollte der Gemeinderat zwischen drei Möglichkeiten entscheiden: 1. Generalsanierung mit der baugleichen Erweiterung zur Sechszügigkeit, Kostenaufwand: rund 19,08 Millionen Euro; 2. Sukzessiver Ersatzneubau zur Sechszügigkeit mit Teilabriss des Bestands, Kostenaufwand: rund 31,5 Millionen Euro; 3. Neubau auf dem Sportplatz Pappelstraße, Kostenaufwand: ca. 30,67 Millionen Euro.

Für die letzte Variante votierten am Ende 20 Gemeinderatsmitglieder. Gegenstimmen kamen von Peter Soellner (SPD), Eckhard Kalinowski (FW) sowie Renate Meule und Beatrice Brückmann (beide ILT). Kalinowski begründete seine Ablehnung mit „zu wenigen Einzelmeinungen, die wir zur Frage Sanierung oder Neubau erhalten haben“. Zudem seien die angeführten Summen „keine belastbaren Zahlen“. Mit seinem Vorschlag, einen „Wettbewerb“ auszurufen, „um noch andere Varianten vorgelegt zu bekommen“, stand er allerdings ziemlich allein da.

Die Mehrheit schloss sich der Meinung von Maximilian Löffelmeier (CSU) an: „Wenn wir jetzt wieder bei Adam und Eva anfangen, stehen wir in drei Jahren noch da, und die Schule fällt uns auseinander.“ Rosemarie Weber (SPD) betonte, dass Thema „Barrierefreiheit“ nicht außer Acht zu lassen. Diese sei nur in einem Neubau umfassend gewährleistet. Und David Grothe (Grüne) plädierte für den Neubau am Sportplatz, da diese Variante „im Sinne der Attraktivität am besten“ sei.

Was die Kosten betrifft, blieb auch Bürgermeister Ullrich Sander (parteifrei) vorsichtig. „Mir wäre es recht, wir legen uns nicht auf den genannten Betrag fest.“ Das könne sich immer ändern. Ziel des Gemeinderats ist es, die Flächen am bisherigen Schulstandort zu veräußern und damit einen Teil der Investitionskosten gegenzufinanzieren. Doch auch bei einem möglichen „Flächentausch“, wie Sander es nannte, „werden wir eine Menge drauflegen müssen“. 

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