Lichterfest in Taufkirchen zieht viele Besucher an

Die Eschenpassage leuchtet

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Mit Fantasie, Kreativität und jeder Menge guter Ideen brachten Soziale Stadt, Gemeinde, Taufkirchner Einrichtungen und Gewerbetreibende Licht in die Eschenpassage. Jung und Alt, Groß und Klein kamen, um gemeinsam zu feiern.

Taufkirchen– Gegen Abend erhellten gebastelte Lichttüten, –würfel und Feuerstellen die Passage am S-Bahnhof. Schon von Weitem duftete es nach den Spezialitäten, nach Gegrilltem und Gebackenem. Kinder kicherten vergnügt an einer Feuerstelle und rösteten sich Stockbrot. Ein ungewöhnliches Szenario für eine Passage, die viele Menschen nur als schnell Fuß-Trasse vom nahen Bahnhof wahrnehmen.

„Dort wo der Herd steht, ist die Mitte. Das ist heute die Eschenpassage“, begrüßte Thilo Klöck, Soziale Stadt, die zahlreichen Besucher, die bereits am Nachmittag zur Eröffnung gekommen waren. Gemeinsam mit Bürgermeister Ullrich Sander und Conny Löwig vom Gewerbering fiel der Startschuss für das Lichterfest. „Der Standort ist eine Lebensader gerade für den Ortsteil Am Wald“, erläuterte Klöck. Leider jedoch sei die Nahversorgungsachse in die Jahre gekommen und leide unter Sanierungsstau. Die Soziale Stadt sei bereit, alles für die Revitalisierung zu tun. Stichwort: „Aufwertung durch Pflege“ – das Fest gehöre dazu. Doch werde hier in den nächsten Jahren einiges passieren müssen, um das „Tor zur Gemeinde“ aufzuwerten, sagte Klöck.

Im Bürgertreff gleich hinter dem Bühnenpavillon waren derweil kaum noch Plätze frei. Von draußen klang Musik herüber. Chöre, Musikgruppen und Kindergartenkinder gaben ihr Bestes. Schüler der Mittelschule unter der Leitung von Ilona Seufert waren die ersten auf der Bühne. Sohra Raufi (11) und Fabian Rodriguez (11) sangen Pop-Songs im Duett, begleitet am Klavier. Viel Beifall gab es für den Beitrag – und von ihren Schulkameraden sicher auch für die Courage, vor so vielen Zuschauern aufzutreten.

Derweil bastelten Buben und Mädchen fleißig an Lichttüten. Ursula Schulze, Gemeinderätin und eine der Leiterinnen des Treffs, machte vor, wie diese per Kartoffeldruck noch bunter werden. Nur ein Zimmer weiter, im Schein unzähliger Lichtpunkte, fläzten sich die Jüngsten auf kuschligen Matratzen: Märchenstunde mit Regina Vornehm. Die 68-Jährige war 23 Jahre Leiterin der Kita St. Georg II. und weiß, wie man Märchen lebendig erzählt. Mit „Hänsel und Gretel“ jagte den Kindern wohlige Schauer über die Rücken. Die Eschenpassage zeigte sich in einem ganz anderen Licht

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