Himolla-Freisprechungsfeier

Zum 15. Mal: Alle Azubis dürfen bleiben

Taufkirchen – Himolla ist eins der großen Aushängeschilder im Landkreis. Die Taufkirchener Firma ist aber auch als Ausbildungsbetrieb sehr beliebt.

Bei der Himolla Polstermöbel GmbH ist eine Berufsbiografie möglich, die inzwischen sehr selten geworden ist: nach der Ausbildungszeit im Unternehmen zu bleiben und sich dort weiterzuqualifizieren.

Wie in den letzten 15 Jahren hat Himolla auch heuer wieder alle Auszubildenden aus Verwaltung und Produktion übernommen. Die 13 jungen Leute, die vor zweieinhalb oder drei Jahren ihre Ausbildung in der Taufkirchener Zentrale begonnen haben, haben damit nicht nur den Sprung vom Lehrling zum Kaufmann beziehungsweise Gesellen geschafft, sie bildeten auch „die Grundlage für den Erfolg“ des Unternehmens, sagte Himolla-Geschäftsführer Karl Sommermeyer bei der betriebsinternen Freisprechungsfeier.

Die positive Entwicklung des Unternehmens aufrecht zu erhalten, sei nur möglich „mit der Zukunft, die sie alle darstellen“. Dass sich diese versammelte Zukunft für die Freisprechungsfeier besonders schick gemacht hatte, war den Geschäftsführer ebenfalls anerkennende Worte wert.

Für Sommermeyer, der neben zahlreichen „gelernten Himollanern“ auch Kunden und Geschäftspartner aus dem In- und Ausland begrüßen konnte, macht die zukunftsfähige Ausbildungsstrategie Wesen und Atmosphäre des Unternehmens aus.

Personalchefin Anita Unverdorben freute sich besonders über die guten Prüfungsergebnisse. So haben Sarah Wurzer und Gertraud Wandinger die Prüfungen zur Polsterin mit einer glatten Eins bestanden. „Die erste Hürde ist geschafft, eurem beruflichen Aufstieg und Weiterkommen steht nichts mehr im Weg“, sagte sie. Himolla wolle nicht nur weiterhin gute Ausbildungsplätze anbieten, sondern biete auch Unterstützung beim beruflichen Weiterkommen.

Sieben ehemalige Himolla-Azubis haben die Chance genützt und die berufsbegleitende Aufstiegsweiterbildung zum Meister absolviert. Der frischgebackene Raumausstattungsmeister Martin Wimmer hat als einer der Besten abgeschlossen, sein Kollege Maximilian Maier hat eine Belobigung bekommen. Und auch für Mitarbeiternachwuchs ist gesorgt: Diesen Herbst haben 13 junge Leute die Ausbildung aufgenommen.

Anne Huber

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