Bildervortrag

Impressionen von der Seidenstraße

Taufkirchen - An der VHS Taufkirchen zeigt Merkur-Redakteur Werner Menner einen sehenswerten Bildervortrag über die Seidenstraße.

Mit seinem Vortrag über den Iran hatte Werner Menner, langjähriger Politik-Redakteur des Münchner Merkur, im vergangenen Semester die Zuhörer bei der VHS Taufkirchen begeistert. Nun kommt er am Donnerstag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr mit einem Bildvortrag über die „Seidenstraße“ wieder nach Taufkirchen. Der Eintritt zu dem Bildvortrag kostet acht Euro. 

Werner Menner blickt zurück auf das Netz aus Karawanenstraßen, das Ostasien mit Europa und dem Mittelmeer, mit Indien und Russland verband. Auf der Seidenstraße – die zwischen dem ersten Jahrhundert vor Christus und dem 13. Jahrhundert ihre größte Bedeutung hatte – reisten Krieger, Händler und Gelehrte. Mit ihnen gelangten Waren, Ideen und Religionen, aber auch kulturelle, wissenschaftliche und technische Errungenschaften von Ost nach West – und umgekehrt. Entlang der Handelsrouten entstanden Stützpunkte und Städte mit großartigen Bauwerken. Viele sind nur noch Ruinen, viele aber blieben erhalten oder wurden aufwendig restauriert. Vor allem in Usbekistan und Turkmenistan, dem Kernstück der Seidenstraße: Die Moscheen, Medresen (Koranschulen) und Minarette in Buchara, Samarkand, Taschkent und in der stark befestigten Oasenstadt Chiwa, die Ruinen der einst mächtigen Städte Merw und Nisa oder die Mausoleen von Konya Urgensch zeugen eindrucksvoll von der überragenden Bedeutung dieser zentralasiatischen Region. 

Die Zuschauer dürfen sich auf eindrucksvolle Impressionen aus Usbekistan und Turkmenistan freuen – zwei Länder mit aufgeschlossenen Menschen, die schon Marco Polo faszinierten. mm/Fotos: Werner Menner

Rubriklistenbild: © Werner Menner

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