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Eingeweiht: die bunt gestaltete Unterführung.

Neu gestaltete Unterführung in Taufkirchen

Nach Vandalismus-Attacke: Streetart-Projekt eingeweiht

Taufkirchen – Jetzt erst recht: Nachdem drei junge Vandalen die Gemälde in der Unterführung komplett verschmiert hatten, wurde das Streetart-Schüler-Projekt nun eingeweiht. Nichts zeugt mehr vom Vandalismus.

Vollkommen zufrieden sei er, berichtet Tilo Klöck vom Projekt „Soziale Stadt“. Mit der Kunst an den Wänden sowieso, aber vor allem mit dem großen Interesse der Taufkirchner an ihrer ganz persönlichen und öffentlich zugänglichen Kunstaustellung in der Fußgängerunterführung am Köglweg. 

Das Streetart-Projekt konnte am Dienstagabend trotz des Vandalismus-Vorfalls endlich „eröffnet“ werden. Von den Kritzeleien ist heute keine Spur mehr zu sehen: Streetart-Künstler Frank Cmuchal und die Schüler der Mittel- und Realschule, die an dem Projekt beteiligt waren, haben sich nicht entmutigen lassen und erneut einige Stunden ihrer Freizeit geopfert, um die Schmierereien zu überdecken. „Wir haben es zum Glück geschafft, dass es heute wieder so aussieht, wie wir es ursprünglich geplant hatten“, sagt Frank Cmuchal sichtlich zufrieden. 

Die 15 bunten Motive – von einer alten Dampflock bis hin zu einem Eis essenden Löwen, angelehnt an das alte Taufkirchener Stadtwappen – wurden allesamt von den Schülern entworfen. In mehreren Seminaren hatten die Jugendlichen ihre Ideen entwickelt und dabei das Einmal eins der Graffiti-Kunst beigebracht bekommen. Vom Engagement der Streetart-Novizen ist Cmuchal angetan: „Die Schüler waren wirklich mit Herz und Seele dabei, und ich hoffe, dass wir noch weitere Projekte hier in Taufkirchen realisieren können.“ 

Tilo Klöck hofft jetzt, dass alle Passanten und Anwohner ein Auge auf die neugestaltete Unterführung haben. „Die Leute haben sich geärgert, dass etwas, das einmal so schön war, kurzzeitig so hässlich wurde“, sagt Klöck. Die drei Schmierfinken waren indes nicht anwesend. Die offizielle Entschuldigung steht damit noch aus.

Florian Prommer

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