Lärmschutz auf der A 995

SPD fordert Konsequenzen für Raser

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Taufkirchen - Die Taufkirchner SPD fordert mehr Tempokontrollen auf der A995, um die Anwohner abends vor Lärm zu schützen. 

„Es muss der Eindruck vermieden werden, dass dort überhaupt keine Kontrollen stattfinden. Jeder, der zu schnell fährt, muss damit rechnen, erwischt zu werden“, schreiben die Taufkirchner Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung. 

Die Autobahnpolizei Holzkirchen verweist auf fehlendes Personal. Auf dem Streckenabschnitt gilt aus Lärmschutzgründen im Zeitraum zwischen 22 und 6 Uhr auf beiden Seiten ein Tempolimit von 80 Kilometer pro Stunde. 

Laut Matteo Dolche, Sprecher der SPD, würden aber viele Auto- und Lkw-Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzung missachten. „Diese Rücksichtslosigkeit muss Konsequenzen haben, sonst können wir die Temposchilder gleich wieder abschrauben“, so Dolce. Die Taufkirchner SPD hat sich nun in einem Schreiben an die Holzkirchner Autobahnpolizei gewandt. Darin macht Matteo fehlende Kontrollen der Polizei für den Lärm an der Autobahn verantwortlich.

Walter Stumbeck, Chef der Autobahnpolizei Holzkirchen, hat das SPD-Schreiben gelesen. Er kennt die Stelle freilich dienstlich, aber auch privat. Er habe den Eindruck, dass die Geschwindigkeit „im Großen und Ganzen“ eingehalten werde, sagt er. Seine Kollegen würden die A995 sporadisch kontrollieren. Er betont aber auch, man sei zuständig für den ganzen Landkreis Miesbach und die A8. Stumbeck sagt: „Es gibt dort Messstellen mit einem Unfallschwerpunkt und die haben im Vergleich mit der A 995 eine höhere Priorität.“ Außerdem könne man aufgrund von Personalmangel ohnehin nicht mehr kontrollieren. 

Thomas Radlmaier

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