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Die Aufbauarbeiten an der Halle im Wald waren Passanten bereits im Frühjahr aufgefallen.

Verhandlungsauftakt noch nicht bekannt

Gerichtsprozess um Halle im Wald: Betreiber hat Klage eingereicht

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Der Zeltbau im Wald nördlich der B 471 erhitzt in Taufkirchen seit Monaten die Gemüter. Das Landratsamt ordnete den Abriss an. Doch nun zieht der Betreiber vor Gericht.

Taufkirchen – Seit Anfang des Jahres sorgt der Zeltbau im Wald nördlich der B 471 im sogenannten Parallelogramm für viel Unmut bei Naturschützern und Spaziergängern. Und eigentlich hatte das Landratsamt bereits beschlossen: Der Bau muss wieder weg – was bis Mai hätte passieren sollen.

Doch die große Zelthalle mit Betonbodenplatten, ein Lager für Baustoffe und eine Schafherdekoppel stehen noch immer. Denn: Der Betreiber hat gegen die Anordnung des Landratsamtes, die forstwidrige Nutzung im Parallelogramm-Wald zu unterlassen und alle Gebäude zurückzubauen, vor dem Verwaltungsgericht München Klage eingereicht.

Im September hatten die Grünen- und die ILT-Fraktion beantragt, dass die Gemeinde dem Verfahren am Verwaltungsgericht beitritt und dazu einen Antrag auf Beiladung stellt, „um die Beseitigungsanordnung des Landratsamts nach besten Kräften zu unterstützen“, so die Begründung.

Mittlerweile wurde die Beiladung der Gemeinde jedoch bereits veranlasst, wie Bürgermeister Ullrich Sander (parteifrei) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mitteilte. Wann das Gerichtsverfahren beginnt, ist noch unklar.

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