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Die Licht-Show im Taufkirchner Kulturzentrum macht beinahe dem Feuerwerk Konkurrenz.

Gala-Abend

Mit Konfetti-Kanonen und Danny Boy

Taufkirchen – Wogende Paare zu den Klängen einer Kapelle, festlich gestimmte Gesellschaft an Tischen mit Kerzenlicht: Als rundum gelungen beurteilten die Besucher des Kulturzentrums den Gala-Abend mit dem Motto „Magic & Dance“.

Alles entsprach der Vorstellung einer Gala mit Feuershow und Feuerwerk am Rathausplatz und Tanzmusik bis 4 Uhr früh. Auch im Saal knallte hier und da ein Schuss, auf jedem Tisch ging eine Konfetti-Kanone ab. Mit Swing Musik begann das Blue Moon Orchester unter Leitung von Marco Plitzner sein Debüt in Taufkirchen. Nach der künstlerischen Herkunft befragt bekannte er: „Wir haben Hugo Strasser viel zu verdanken. Wir waren mit ihm befreundet und sind mit ihm immer wieder deutschlandweit aufgetreten“. Das 2004 gegründete Blue Moon Orchestra, ab 2009 mit diesem regelmäßig auf Tournee, stellte 2011 mit einer Show auf die Beine, bei der Strasser und Plitzner vorführten, wie genial Swing ist. So blieb der im März verstorbene Strasser gerade dieser Big Band als Swing-Legende in Erinnerung. Erklärtes Ziel von Plitzner: Dazu beizutragen, dass Strassers Musik weiterlebt. Franz Langer erinnerte als launiger Moderator an den Bandleader, dem man Musik für rauschende Ballnächte, Tanztourniere und sonstige Shows verdankt.

Als Bariton bildet Langer mit der Sopranistin Sandy Härtl ein Duo, das sich mit einem Lieblingssong Strassers , „Spiel mir eine alte Melodie voll Gefühl und Harmonie“ (das von Irving Berlin 1914 erfundene „Play a Simple Melody“ in der Fassung von Rita Paul, 1953) in die Herzen sang. Als Big Band in Glenn-Miller-Besetzung trumpft Blue Moon mit fünf Saxophonen/Klarinetten sowie je vier Trompeten und Posaunen auf, im Rhythmus ergänzt von Klavier, Schlagzeug und Kontrabass. „Dance with me “ ist eine flotte Aufforderung, mit Plitzner als Saxophon-Solist wie zum Beispiel bei Evergreens wie „In the mood “ oder „Little Brown Jug“. An der Klarinette in Strassers Tradition poliert er Songs auf wie „Danny Boy“ oder „Lady, be good!“ aus Gershwins gleichnamigem Musical. Und mit Frank Sinatras „Strangers in the Night“ wird noch jedes Silvester zum stilvollen Event.

Am späten Abend macht die 1996 gegründete Münchner Band Blind Date Furore. Da hatte bereits der Berliner Zauberer Alexander Merk die Gäste mit „versteinerter Seifenblase“ aus Glas beeindruckte und beweist das gleiche Geschick als Moderator, der obendrein die Shows aufeinander abstimmt. Arno Preiser

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