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Immer weniger Kinder können schwimmen – umso wichtiger ist der Schwimmunterricht an der Schule. (Symbolfoto)

Ab sofort wieder Schwimmunterricht für Taufkirchner Grundschüler

  • Doris Richter
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Schwimmen steht für die Schüler der Grundschule Am Wald ab dem neuen Schuljahr wieder als fester Bestandteil des Sportunterrichts auf dem Stundenplan.

Taufkirchen – Fast zwei Jahre war diskutiert und beraten worden. Immer wieder waren Eltern mit dem Wunsch nach Schwimmunterricht für ihre Kinder auf die Gemeinde zugekommen. Jetzt hat sie gemeinsam mit dem Landkreis, dem SV-DJK und der Grundschule ein Schulschwimmkonzept erstellt, das der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung abgesegnet hat.

Sportverein unterstützt Schwimmunterricht mit Hilfslehrern

Das Ergebnis: Die Schüler der dritten Klassen, insgesamt etwa 125 Kinder, werden ab September mit dem Bus ins Schwimmbad nach Riemerling fahren, das für die Taufkirchner ein Zeitkontingent zur Verfügung stellt. Geplant ist, dass jedes Kind etwa elf Mal im Schuljahr am Schwimmunterricht teilnimmt. Mindestens vier Lehrkräfte, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen, kümmern sich abwechselnd um den Schwimmunterricht. Kinder, die noch gar nicht schwimmen können, sollen in einer eigenen Gruppe unterrichtet werden. Der Sportverein SV-DJK unterstützt – gegen Bezahlung – den Schwimmunterricht mit zwei Hilfslehrern. Der Landkreis übernimmt davon die Hälfte der Koten. Auch Begleitpersonen, die den Kindern unter anderem beim Umziehen helfen, sollen dabei sein. Nach jetzigem Stand findet der Schwimmunterricht Mittwoch- und Donnerstagvormittag statt. Zwei Stunden sind jeweils dafür im Stundenplan veranschlagt. Davon fällt die Fahrzeit nach Riemerling und zurück, jeweils etwa 20 Minuten, weg.

20 000 Euro zahlt die Gemeinde für den Eintritt ins Schwimmbad, den Bustransfer sowie die Helfer vom SV-DJK. Die Schüler der Dorfschule werden im nächsten Jahr ebenfalls in Riemerling schwimmen lernen, für dieses Jahr fehlen noch die Lehrkräfte dafür. Bürgermeister Ullrich Sander freut sich, dass nun eine Lösung fürs Schulschwimmen gefunden wurde und stellte auch gleich klar: „Schwimmen ist ein Pflichtfach wie jedes andere.“ Das bedeutet: Wer dauerhaft nicht teilnimmt, muss ein ärztliches Attest, bei einzelnen Fehltagen eine schriftliche Entschuldigung der Eltern vorlegen. 

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