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Startschuss: Zum ersten Spaziergang durch Taufkirchen mit neuer Faltkarte trafen sich die Bürger mit Bürgermeister Ullrich Sander (rechts neben der großen Karte).

Neue Faltkarte mit Rundweg

Wegweiser zu den Sehenswürdigkeiten Taufkirchens

In Taufkirchen gibt es ab sofort eine Faltkarte, die auf einem zwölf Kilometer langen Rundweg zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde führt.

Taufkirchen –Als Bernd von Loeben vor einiger Zeit einen Freund aus der Schweiz bei sich in Taufkirchen zu Besuch hatte, machte er mit ihm einen Rundweg durch den Ort. Die beiden flanierten durch das neue und das alte Taufkirchen und überall gab es etwas zu erzählen. Und anschließend dachte sich Bernd von Loeben – warum nicht so einen offiziellen Rundweg für alle Besucher anlegen?

Der Vorschlag kam im Arbeitskreis „WIR für Taufkirchen“ gut an. Fast drei Jahre haben sie am „Spaziergang durch Taufkirchen“ gearbeitet und insgesamt 34 Orte ausgewählt. Das Ergebnis liegt nun kostenlos bei der Gemeinde, im Bürgertreff und im „Café ImBiss“ am Bahnhof aus: Eine neue Faltkarte mit dem Rundweg. Sie zeigt und beschreibt jede Station, die Taufkirchen besonders ausmacht. Zwölf Kilometer ist der Weg lang und reicht von der türkischen Moschee, der Jerusalemkirche und der Kirche St. Georg, bis hin zur alten Volksschule und dem Brandnerhaus.

Zur feierlichen Eröffnung des Rundwegs trafen sich jetzt Unterstützer und Organisatoren mit Bürgermeister Ullrich Sander am Bahnhof, der ersten Station des Rundgangs. „Der Spaziergang ist nicht nur für Touristen, sondern auch für eingesessene Taufkirchener und den Heimatunterricht in den Schulen gemacht“, erklärte Sander. So soll jeder spontan ab der ersten Station mit dem Spaziergang starten können.

Anfangs hatten sich die Organisatoren um Bernd von Loeben etwas anderes unter dem Rundgang vorgestellt: „Der ursprüngliche Wunsch der Bürger waren bedruckte Stelen zu jedem Ort, aber das konnte und wollte die Gemeinde nicht umsetzen“, sagt Alexander Becker von der Gemeinde. Organisator Bernd von Loeben entgegnet: „Der Gemeinde waren die Stelen zu aufwendig. Angeblich funktioniert das übers Internet viel einfacher.“ Er war enttäuscht und zog sich zunächst zurück. Die Texte sollten auf der Homepage der Gemeinde und auf der Faltkarte erscheinen.

Im Dezember 2018 wurden dann doch noch 31 Stelen aus Aluminium für rund 40 000 Euro bestellt. Die Erklär-Texte sind aber nicht aufgedruckt, sondern nur der Name des Ortes, die Adresse und das Gemeindelogo. Aufgestellt sind die Stelen noch nicht. Die Homepage ist auch noch in Arbeit, aber die Gemeinde möchte den Spaziergang so bald wie möglich fertigstellen. Bis dahin können sich alle Interessierten mit der Faltkarte auf den Weg machen. 

Jan Batzner

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